🌽🍁 Erntedankfest 🍎🌻
Warum feiern Wir das Erntedankfest?
Stell dir vor, du sitzt vor einem riesigen Tisch, auf dem deine absoluten Lieblingssachen liegen: knuspriges Brot, süße Äpfel, leuchtend orangefarbene Kürbisse und saftige Karotten. Genau darum geht es beim Erntedankfest!
Das Wort besteht eigentlich aus zwei Teilen: Ernte und Dank.
Warum feiern wir das?
Oft gehen wir einfach in den Supermarkt, wenn wir Hunger haben. Aber Obst, Gemüse und Getreide wachsen nicht in Regalen. Damit ein kleiner Apfelkern zu einem großen Baum voller Äpfel wird, braucht es eine Menge Hilfe:
Die Sonne muss scheinen, damit die Pflanzen Licht und Wärme haben.
Der Regen muss fallen, damit sie keinen Durst haben.
Die Erde gibt den Wurzeln Kraft.
Und die Bauern müssen hart arbeiten: Sie säen die Samen, kümmern sich um die Pflanzen und pflücken am Ende alles ab (das nennt man dann "ernten").
Weil das alles nicht selbstverständlich ist und wir ohne die Natur nichts zu essen hätten, gibt es das Erntedankfest. An diesem Tag sagen die Menschen einfach: "Dankeschön!" Danke an die Natur, danke an die Bauern und viele sagen auch Danke an Gott, weil er die Erde so toll gemacht hat.
Wie wird gefeiert?
Das Fest findet meistens im Herbst statt, weil dann die meiste Feldarbeit fertig ist und Äpfel, Kartoffeln und Kürbisse reif sind. Besonders in den Kirchen sieht es an diesem Tag wunderschön aus:
Der Altar: Vorne in der Kirche wird ein großer Berg aus Obst, Gemüse, Getreide und Brot aufgebaut. Das sieht richtig bunt und lecker aus!
Die Erntekrone: Aus den goldenen Halmen von Weizen oder Hafer (das ist Getreide) wird eine riesige Krone geflochten und mit bunten Bändern geschmückt.
Teilen: Die vielen Lebensmittel in der Kirche werden nach dem Fest oft nicht einfach weggeworfen. Sie werden an Menschen verschenkt, die nicht so viel Geld haben, um sich selbst genug Essen zu kaufen.
Manchmal gibt es in Dörfern auch richtig große Umzüge, bei denen Traktoren und Wagen bunt mit Blumen und Stroh geschmückt durch die Straßen fahren, während die Menschen Lieder singen und zusammen essen.
Es ist also ein Fest, bei dem wir uns daran erinnern, wie glücklich wir sein können, dass wir jeden Tag satt werden!
Ein kleines Erntedankfest zu Hause zu feiern, ist eine wunderbare Idee! Es macht nicht nur großen Spaß, sondern bringt auch die ganze Familie zusammen. Man braucht dafür gar nicht viel.
Hier sind ein paar schöne Ideen, wie ihr das Fest gemütlich und kindgerecht gestalten könnt:
👑 Eine eigene kleine Erntekrone
Erinnerst du dich an die große Erntekrone aus der Kirche? Ihr könnt euch ganz einfach eure eigenen kleinen Ernte- und Herbstkronen basteln, die ihr auf dem Kopf tragen könnt!
So geht’s:
Schneidet aus der Pappe einen langen Streifen aus (etwa so breit wie drei Finger).
Bestreicht den Streifen dick mit Kleber und klebt die gesammelten Blätter dicht an dicht darauf, sodass sie wie Zacken einer Krone nach oben abstehen.
Messt den Streifen einmal um euren Kopf und klebt (oder tackert) die Enden zusammen. Schon seid ihr die Könige und Königinnen des Herbstes!
🍎 Bunter Apfeldruck
Manchmal hat man Äpfel, die schon eine braune Stelle haben oder nicht mehr so knackig sind. Perfekt für ein kleines Kunstwerk!
Das braucht ihr:
1–2 Äpfel
Fingerfarben oder Wasserfarben
Pinsel
Papier oder eine unbedruckte Stofftasche
So geht’s:
Ein Erwachsener schneidet den Apfel genau in der Mitte durch (am besten von oben nach unten).
Tupft die Schnittfläche des Apfels mit einem Küchentuch ein bisschen trocken.
Pinselt die flache Seite nun dick mit eurer Lieblingsfarbe an.
Drückt den Apfel wie einen Stempel fest auf das Papier. Wenn ihr viele Äpfel stempelt, sieht das richtig toll aus. Mit einem braunen Stift könnt ihr später noch kleine Stiele oder Kerne dazu malen.
🌽 1. Ein kunterbunter Gemüsekorb aus "PlayMais®"
🧺 Schritt 1: Den Erntekorb bauen
Der Korb braucht einen stabilen Boden und Wände, damit das Gemüse nicht herauskullert. Dafür nehmt ihr am besten die braunen oder gelben Bausteine.
Ganz wichtig: Macht den Schwamm nass und wringt ihn danach ganz fest aus! Er darf nur noch leicht feucht sein. Wenn der PlayMais zu nass wird, schmilzt er nämlich einfach weg. Optional: Ein stumpfes Kindermesser (Plastikmesser), um die Bausteine durchzuschneiden.
Der Boden: Nehmt euch etwa 5 bis 6 braune Bausteine. Tupft die Seite eines Bausteins ganz kurz auf das feuchte Schwämmchen. Drückt ihn dann sofort an einen anderen Baustein. Legt so einen Kreis oder ein kleines Rechteck flach auf den Tisch – das ist der Boden eures Korbes.
Die Wände: Jetzt baut ihr in die Höhe! Tupft neue braune Bausteine an und klebt sie wie kleine Ziegelsteine auf den Rand eures Bodens. Baut so 2 oder 3 Reihen übereinander, bis der Korb tief genug aussieht.
Der Henkel: Klebt 4 bis 5 braune Bausteine hintereinander zu einer langen "Schlange" zusammen. Biegt diese Schlange vorsichtig wie einen Bogen und klebt die beiden Enden links und rechts innen an euren Korb.
🍎 Schritt 2: Das Gemüse formen
Jetzt wird es richtig bunt! Das Tolle an PlayMais ist, dass man ihn mit den Fingern ganz leicht kneten, plattdrücken oder rollen kann.
Der dicke Kürbis: Nehmt euch 4 orangefarbene Bausteine und klebt sie zu einem dicken, runden Ball zusammen. Rollt den Ball ein bisschen in den Handflächen. Schneidet (oder zupft) von einem grünen Baustein ein winziges Stück ab, tupft es aufs Schwämmchen und klebt es oben als Stiel auf den Kürbis.
Die roten Äpfel: Nehmt einen einzigen roten Baustein. Drückt die Ecken mit den Fingern etwas rund, bis er wie eine kleine Kugel aussieht. Auch hier kommt ein winziger grüner oder brauner Stiel obendrauf.
Der Maiskolben: Nehmt einen gelben Baustein und rollt ihn zwischen den Fingern ein bisschen länger und dünner. Drückt dann einen grünen Baustein ganz platt (wie ein Blatt Papier). Wickelt dieses grüne "Blatt" unten um den gelben Maiskolben – so sieht es aus wie echter Mais vom Feld!
Die Karotte (Möhre): Rollt einen orangefarbenen Baustein an einer Seite ganz spitz zu, sodass er wie ein Dreieck aussieht. Oben drauf klebt ihr zwei oder drei winzige, plattgedrückte grüne Stücke als Karottenkraut.
✨ Schritt 3: Den Korb füllen
Wenn ihr genug Gemüse geformt habt, lasst ihr alles für ein paar Minuten trocknen. Danach könnt ihr eure kleinen Kunstwerke vorsichtig in den braunen Erntekorb legen.
🍏 Herbstliche Bügelperlen-Untersetzer
Bügelperlen sind wirklich ein absoluter Klassiker und machen nicht nur Spaß, sondern trainieren auch wunderbar die Konzentration und die kleinen Fingermuskeln (die Feinmotorik). Das Beste an Untersetzern ist, dass man sie am Ende wirklich jeden Tag benutzen kann!
🎨 Schritt 1: Das Muster stecken
Damit der Untersetzer später gut funktioniert und die Lieblingstasse nicht wackelt, gibt es einen wichtigen Trick: Das Motiv muss eine geschlossene, flache Fläche sein. Wenn einzelne Perlen weit abstehen (wie zum Beispiel ein langer, dünner Stiel), können sie später leicht abbrechen.
Der Rahmen-Trick: Am einfachsten ist es, wenn ihr zuerst den äußeren Rand eurer quadratischen oder runden Stiftplatte mit einer Farbe (zum Beispiel Braun oder Dunkelgrün) komplett umrandet.
Das Motiv in der Mitte: In dieses "Feld" steckt ihr nun euer Herbstmotiv, zum Beispiel einen kleinen Pilz, einen Apfel oder ein Herbstblatt.
Auffüllen: Den leeren Platz zwischen eurem Motiv und dem Rand füllt ihr dann einfach mit einer anderen Farbe auf (zum Beispiel Weiß oder Hellgelb). So bekommt ihr einen wunderschönen, massiven Untersetzer!
Die große Form: Alternativ könnt ihr auch einfach einen riesigen Kürbis oder einen sehr großen Apfel stecken, der ganz flach und groß genug ist, um eine Tasse darauf abzustellen.
🔥 Schritt 2: Das Bügeln (Erwachsenen-Aufgabe!)
Wenn die Platte fertig gesteckt ist, müssen die losen Perlen miteinander verbunden werden. Durch Hitze schmelzen sie ein kleines bisschen und kleben so aneinander fest.
Stellt das Bügeleisen auf mittlere Hitze ein. Ganz wichtig: Schaltet die Dampffunktion unbedingt aus! Dampf würde die Perlen ruinieren.
Legt euer Stück Backpapier vorsichtig auf das gesteckte Motiv auf der Stiftplatte. Nichts darf verrutschen!
Gleitet nun mit dem heißen Bügeleisen in langsamen, kreisenden Bewegungen über das Backpapier.
Beobachtet das Papier genau: Nach kurzer Zeit seht ihr, wie die Farben der Perlen durch das Backpapier hindurchscheinen. Das ist das Zeichen, dass sie leicht geschmolzen sind und aneinanderkleben.
📚 Schritt 3: Das Abkühlen (Der Geheimtipp)
Dieser letzte Schritt ist bei Untersetzern besonders wichtig, damit sie am Ende schön flach auf dem Tisch liegen.
Nehmt das Motiv vorsichtig von der Stiftplatte (Achtung, es ist noch heiß!). Zieht das Backpapier aber noch nicht ab.
Legt das Motiv sofort flach auf den Tisch und legt ein schweres Buch (zum Beispiel ein dickes Kochbuch oder Lexikon) oben drauf.
Das warme Plastik zieht sich nämlich beim Abkühlen gerne zusammen und biegt sich dann wie eine kleine Schale nach oben. Das schwere Buch verhindert das und presst den Untersetzer perfekt platt.
Nach etwa zehn Minuten ist der Untersetzer komplett abgekühlt und hart. Jetzt könnt ihr das Backpapier abziehen und ihn direkt beim Erntedankfest für eure Tee- oder Kakaotassen verwenden!
🎃 Für eine kleine Stärkung zwischendurch - Die zauberhafte Hokkaido-Kürbissuppe
Das Tolle an dieser Suppe: Den Hokkaido-Kürbis müsst ihr nicht einmal schälen! Die Schale wird beim Kochen ganz weich und gibt der Suppe eine tolle orange Farbe.
Das braucht ihr:
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
3 Kartoffeln
2 Karotten
1 Liter Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne oder Milch
Etwas Salz und Pfeffer
So geht’s:
Waschen und schnippeln: Wascht den Kürbis gut ab. Holt die Kerne mit einem Löffel heraus (das ist eine tolle Aufgabe für Kinder!) und schneidet ihn in Stücke. Auch die Kartoffeln und Karotten werden geschält und klein geschnitten. Tipp: Beim harten Kürbis schneiden die Erwachsenen am besten mit.
Ab in den Topf: Gebt das ganze Gemüse in einen großen Topf.
Blubbern lassen: Gießt die Gemüsebrühe darüber. Deckel drauf und für ca. 20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse schön weich gepiekst werden kann.
Zaubern: Jetzt kommt der Pürierstab zum Einsatz! Mixt alles gut durch, bis es eine cremige Suppe ist (Vorsicht, heiß!).
Verfeinern: Einen Schuss Sahne unterrühren, mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und schon kann gelöffelt werden!
🌻 Buntes Kürbiskern-Mosaik
Wenn ihr die Kürbissuppe von vorhin kocht, müsst ihr die Kerne aus dem Kürbis nicht wegwerfen! Daraus lassen sich tolle Bilder kleben.
Das braucht ihr:
Die Kerne von eurem Kürbis (gewaschen und getrocknet)
Wasserfarben oder Filzstifte
Papier
Flüssigen Kleber
So geht’s:
Malt die getrockneten Kürbiskerne in euren Lieblingsfarben an und lasst sie kurz trocknen.
Malt auf das Papier die Umrisse von einem großen Baum, einem Kürbis oder einer Sonne.
Klebt nun die bunten Kürbiskerne wie kleine Mosaiksteine dicht aneinander in euer Bild. Das gibt einen tollen 3D-Effekt!
🧶 Kuschelige Äpfel und Kürbisse aus Filz
Das Nähen mit Filz ist für Kinder ein wunderbares Erlebnis. Im Gegensatz zu normalen Stoffen franst Filz an den Rändern nicht aus, und mit einer dicken, stumpfen Nadel kann man sich nicht so leicht in die Finger pieksen. Aufzeichnen: Malt auf ein Stück Pappe einen schönen, dicken Apfel oder einen runden Kürbis. Das wird eure Schablone. Schneidet sie aus.
🍎 Schritt 1: Die Form ausschneiden
Aufzeichnen: Malt auf ein Stück Pappe einen schönen, dicken Apfel oder einen runden Kürbis. Das wird eure Schablone. Schneidet sie aus.
Filz zuschneiden: Legt den Filz doppelt (also zwei Schichten übereinander). Legt die Schablone darauf, zeichnet die Umrisse nach und schneidet den Filz aus. Jetzt habt ihr zwei exakt gleiche Filzteile!
Der Stiel: Schneidet aus braunem Filz ein kleines Rechteck für den Stiel und vielleicht aus grünem Filz ein kleines Blatt aus.
🪡 Schritt 2: Das Nähen (für kleine Kinderhände)
Jetzt wird es gemütlich! Ein Erwachsener fädelt die Wolle durch das Nadelöhr und macht ganz am Ende des Fadens einen dicken, doppelten Knoten.
Der Start: Legt die beiden Filzteile genau aufeinander. Wenn ihr einen Stiel oder ein Blatt gebastelt habt, klemmt ihr diese oben genau zwischen die beiden Filzteile.
Der erste Stich: Stecht mit der Nadel von unten durch beide Filzschichten hindurch, bis der dicke Knoten an der Rückseite feststeckt.
Die Nähtechnik: Für Kinder ist der einfache Vorstich (auch "Heftstich" genannt) am leichtesten.
Erkläre es dem Kind wie einen kleinen Delfin: Die Nadel springt aus dem Wasser (Filz) nach oben, schwimmt ein kleines Stückchen weiter und taucht dann wieder tief in das Wasser (durch den Filz nach unten) ab.
Dann taucht sie von unten wieder auf, und so weiter.
Das Loch lassen: Näht einmal fast komplett um den ganzen Apfel oder Kürbis herum. WICHTIG: Hört auf, wenn noch ein Stück offen ist (etwa so breit wie zwei oder drei Finger). Die Nadel lasst ihr einfach am Faden hängen.
☁️ Schritt 3: Das Füttern
Jetzt kommt der Teil, der am meisten Spaß macht – der Apfel bekommt seinen dicken Bauch!
Nehmt kleine Zupfer von der Watte oder eurem Füllmaterial.
Stopft sie durch das offene Loch in den Filz.
Mit dem Zeigefinger oder der Rückseite eines Bleistifts könnt ihr die Watte bis ganz in die Ecken schieben.
Stopft so viel hinein, bis das Kissen richtig schön dick und prall ist.
✨ Schritt 4: Der letzte Schliff
Zunähen: Wenn der Apfel oder Kürbis schön rund ist, schnappt ihr euch wieder die Nadel. Näht das letzte offene Stück mit dem gleichen "Delfin-Stich" komplett zu.
Verknoten: Am Ende macht ein Erwachsener einen festen Knoten dicht an den Filz heran und schneidet den restlichen Faden ab.
Fertig! Jetzt habt ihr ein weiches, kuscheliges Erntedank-Kissen, das sich wunderbar als Deko auf dem Tisch macht, toll in den Kaufmannsladen passt oder einfach in die Jackentasche gesteckt werden kann.
🍂 Herbst-Mandala 🍁
Wenn die bunten Blätter fallen und Kastanien den Weg pflastern, beginnt die gemütlichste Bastelzeit des Jahres. Verbindet eure gesammelten Waldschätze mit leuchtenden Farben und Perlen zu einzigartigen Herbst-Mandalas.
So wird das Mandala gebastelt
1. Die runde Leinwand vorbereiten Ein Erwachsener schneidet aus dem dicken Tonkarton einen sehr großen Kreis aus. Dafür könnt ihr einfach einen großen Essteller umdrehen und als Schablone nutzen. Die Kinder können den Kreis zuerst mit Wasser- oder Fingermalfarben in hellen Herbstfarben (zum Beispiel einem sonnigen Gelb) anmalen. Lasst die Pappe gut trocknen.
2. Der magische Mittelpunkt Jedes Mandala fängt genau in der Mitte an. Sucht euch dafür das schönste Teil aus! Das kann eure glänzendste Kastanie sein, ein aus Moosgummi ausgeschnittener Stern oder ein besonders hübsches Streuteil aus dem Bastel-Sortiment. Klebt diesen Mittelpunkt mit einem dicken Tropfen flüssigem Bastelkleber fest.
3. Kreis für Kreis wachsen lassen Jetzt arbeitet ihr euch von der Mitte wie kleine Wellen nach außen vor. Das Wichtigste bei einem Mandala ist, dass immer alles in runden Ringen gelegt wird.
Die erste Runde: Legt zum Beispiel einen engen Kreis aus Kürbiskernen oder kleinen Sonnenblumenkernen genau um euren Mittelpunkt.
Die zweite Runde: Klebt nun abwechselnd ein kleines Natur-Blatt und danach eine leuchtend bunte Perle oder Paillette aus dem Shop auf.
Die dritte Runde: Hier passen Eichelkäppchen wunderbar hin. Ein kleiner Geheimtipp: Wenn ihr die Käppchen mit der Öffnung nach oben aufklebt, sehen sie aus wie winzige Schälchen. Ihr könnt in jedes Eichelkäppchen einen Tropfen Kleber geben und eine bunte Perle hineinsetzen!
4. Der bunte Rahmen Ganz außen am Rand eurer runden Pappe könnt ihr kleine, selbst ausgeschnittene Formen aus dem Moosgummi aufkleben (zum Beispiel kleine Rauten oder Kreise). Das rahmt euer Naturbild wunderschön ein.
Lasst das fertige Mandala am Ende gut flach liegend trocknen, bis der weiße Bastelkleber ganz durchsichtig geworden ist. Danach habt ihr ein richtig tolles, fühlbares 3D-Kunstwerk für euren Erntedank-Tisch!"Mmh, das duftet schon herrlich! Aber Moment mal... was fehlt noch zu einer richtig gemütlichen Herbstsuppe? Genau, ein frisches Brot zum Eintunken und um die Schüssel restlos auszuputzen! Und weil Teig kneten mindestens genauso viel Spaß macht wie Kürbiskerne löffeln, kommt hier die perfekte Beilage:"
🍞 Das bärenstarke Erntedank-BrotBrotteig zu kneten ist fast wie Spielen mit Knetmasse. Dieses Rezept geht ganz einfach und schmeckt herrlich knusprig!
Das braucht ihr:
500 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl)
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
1 Prise Zucker
300 ml lauwarmes Wasser
2 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
Freiwillig: Eine Handvoll Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne
So geht’s:
Alles mischen: Gebt das Mehl, die Hefe, das Salz, den Zucker und (wenn ihr mögt) die Körner in eine große Schüssel.
Kneten, kneten, kneten: Gießt das lauwarme Wasser und das Öl dazu. Jetzt dürft ihr mit den Händen richtig kräftig kneten, bis ein schöner, weicher Teigkloß entsteht, der nicht mehr an den Fingern klebt.
Schlafenszeit: Der Teig braucht jetzt Ruhe, um zu wachsen. Legt ein sauberes Geschirrtuch über die Schüssel und stellt sie an einen warmen Ort. Lasst den Teig für etwa 45 Minuten schlafen. Wenn ihr wieder nachschaut, ist er riiiesig geworden!
Formen: Holt den Teig heraus und formt ihn zu einem runden oder ovalen Brotlaib. Legt ihn auf ein Backblech mit Backpapier.
Muster einritzen: Mit einem Messer können die Erwachsenen ein Kreuz oder ein anderes schönes Muster in die Oberseite ritzen. So reißt das Brot beim Backen hübsch auf.
Ab in den Ofen: Backt das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für etwa 30 bis 40 Minuten.
Das Geheimnis der krummen Karotte
Der goldene Herbstwind pustete die bunten Blätter wie kleine Tanzmariechen durch den Garten. Mia zog ihre dicke Strickjacke enger zusammen und hielt den großen Weidenkorb gut fest. Heute war ein besonderer Tag: Morgen war das Erntedankfest!
Zusammen mit ihrem Opa stand sie im Gemüsebeet, um die schönsten Dinge für ihren kleinen Erntedank-Tisch im Wohnzimmer zu sammeln.
„Schau mal, Opa!“, rief Mia begeistert und hielt einen kugelrunden, leuchtend orangefarbenen Hokkaido-Kürbis in die Höhe. „Der sieht aus wie aus dem Bilderbuch!“ Opa lächelte, nickte und legte den prächtigen Kürbis vorsichtig in den Korb. Dazu gesellten sich bald dicke, rote Äpfel vom Baum an der Ecke und drei riesige Kartoffeln, die aussahen wie kleine Steine.
Dann kniete sich Mia hin, um eine Karotte aus der feuchten Erde zu ziehen. Sie zog und ruckelte, bis es leise Plopp machte. Doch als Mia die Karotte ansah, musste sie laut lachen. Die Karotte war nicht lang und spitz. Sie hatte einen dicken Bauch und unten zwei kleine Wurzeln, die aussahen wie kurze Beinchen. Sie sah aus wie ein kleines, lustiges Gemüse-Männchen, das gleich losrennen wollte.
„Oh je“, kicherte Mia. „Die können wir aber nicht auf unseren Erntedank-Tisch legen. Die ist ja ganz krumm und schief! Die verstecken wir lieber unten im Korb.“
Opa hockte sich neben sie und nahm ihr die krumme Karotte behutsam aus der Hand. Er wischte ein bisschen Erde ab. „Weißt du, Mia“, sagte Opa sanft, „die Natur bastelt nicht mit dem Lineal. Sie macht nicht alles perfekt gerade. Manchmal zaubert sie Regen, manchmal Sonne, und manchmal drückt ein kleiner Stein in der Erde gegen die Karotte, während sie wächst. Aber weißt du, was das Wichtigste ist?“
Mia schüttelte den Kopf.
Opa brach ein winziges Stückchen von der Karottenwurzel ab und gab es Mia. Sie steckte es in den Mund und kaute. Es schmeckte wunderbar süß und knackig – genau so, wie eine frische Karotte schmecken muss!
„Siehst du?“, schmunzelte Opa. „Beim Erntedankfest sagen wir nicht nur Danke für die perfekten und großen Dinge. Wir sagen Danke dafür, dass die Erde uns satt macht. Jeder Apfel mit einer braunen Stelle und jede krumme Karotte hat Wasser und Sonne getankt und ist ein kleines Wunder, das uns Kraft gibt.“
Da verstand Mia. Sie nahm die krumme Karotte mit den lustigen Beinchen zurück und polierte sie an ihrem Ärmel, bis sie richtig schön glänzte.
Als sie später am Nachmittag ihren Erntedank-Tisch zu Hause schmückten, legte Mia die dicken Äpfel, die Kartoffeln und den schönen Kürbis hübsch in die Mitte. Aber den allerbesten Platz bekam die krumme Karotte. Sie lehnte ganz vorne am Kürbis, fast so, als würde sie gemütlich sitzen.
Als die Familie abends bei Kerzenschein am Tisch saß und frisches Brot aß, schaute Mia zu ihrer Karotte hinüber. Und sie war sich ganz sicher: Die krumme Karotte war das schönste kleine Wunder auf dem ganzen Tisch.
Das Erntedankfest erleben: Wertschätzung für Natur und Lebensmittel vermitteln
Das Erntedankfest gehört zu den traditionsreichsten und zugleich aktuellsten Themen im Jahreskreis von Kita, Schule und Hort. Es bietet einen wunderbaren, greifbaren Anlass, um Kindern die Herkunft unserer Nahrungsmittel näherzubringen und ein Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln, Natur und Umweltschutz zu schaffen.
Ob beim gemeinsamen Gestalten des Erntealtars, beim Erkunden landwirtschaftlicher Abläufe oder durch kreative Bastelideen rund um Obst, Gemüse und Getreide: Das Fest fördert Dankbarkeit, Gemeinschaft und ein achtsames Miteinander.
Entdecken Sie jetzt unsere sorgfältig zusammengestellten Lehrmittel, Bastelsets und Unterrichtsmaterialien, um das Erntedankfest für Ihre Kinder lehrreich, kreativ und unvergesslich zu gestalten!
Wissens-Übersicht: Das Erntedankfest – Ursprung, Bedeutung und Einsatz im Unterricht (Wiemann Lehrmittel)
Was ist der Ursprung des Erntedankfestes?
Dankbarkeitsfeste für eine erfolgreiche Ernte sind tief in der Menschheitsgeschichte verwurzelt. Bereits im antiken Griechenland, Rom sowie bei germanischen und keltischen Völkern gab es Riten zu Ehren der Götter nach dem Einbringen der Ernte. Im christlichen Kontext entwickelte sich das Erntedankfest im Laufe der Jahrhunderte zu einem festen kirchlichen und weltlichen Brauch (meist am ersten Sonntag im Oktober), bei dem für die Gaben der Natur gedankt wird.
Warum wird das Erntedankfest gefeiert?
Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass der Erfolg einer Ernte nicht allein in Menschenhand liegt, sondern von natürlichen Bedingungen abhängt. Heute dient das Fest vor allem dazu, die Wertschätzung für Lebensmittel, regionale Kreisläufe und die Arbeit von Landwirten zu stärken.
Pädagogische Relevanz und Einsatz in Kita & Schule:
Im Sachunterricht, in der Elementarpädagogik oder im Religionsunterricht eignet sich das Erntedankfest ideal für praxisnahe Projekte. Themen wie Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung, Naturkreisläufe und globale Verantwortung (Teilen mit Bedürftigen) lassen sich hierbei hervorragend handlungsorientiert vermitteln.
Über Wiemann Lehrmittel:
Als erfahrener Partner für Schulen, Kindergärten und pädagogische Einrichtungen bietet Wiemann Lehrmittel praxisnahe Unterrichtsmaterialien, Medien und Bastelbedarf, um das Erntedankfest und jahreszeitliche Themen lebendig und lehrplankonform zu vermitteln.
Hinweise zur Nutzung unserer Bastelideen und Bastelanleitungen
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