Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Alles für Bildung, Familie und Kreativität!

Weshalb feiern wir Allerheiligen?







Stell dir vor, du hättest eine riesengroße Geburtstagsparty für alle deine Freunde, aber du hast so unglaublich viele Freunde, dass gar nicht jeder an einem eigenen Tag Geburtstag feiern kann. Was würdest du machen? Genau, du feierst einfach ein großes Fest für alle zusammen! Genau das ist der Grund für Allerheiligen.






Warum gibt es diesen Tag?


Die Kirche hat über die Jahrhunderte sehr viele Menschen als „Heilige“ bezeichnet. Das sind Leute, die besonders mutig waren, anderen viel geholfen haben oder besonders lieb zu allen waren. Da es aber so viele davon gibt, wäre es unmöglich, für jeden einzelnen von ihnen einen eigenen Feiertag im Kalender zu haben.

Deshalb hat die Kirche gesagt: Wir machen einen besonderen Tag für alle diese Menschen zusammen.

Was bedeutet das?

Stell dir die Heiligen wie eine große Mannschaft von Vorbildern vor. An Allerheiligen erinnert man sich daran:

  • Dass es viele Menschen gibt, die gezeigt haben, wie man ein wirklich guter Mensch ist.

  • Dass man selbst auch versuchen kann, so ein bisschen wie sie zu sein – zum Beispiel, indem man anderen hilft oder freundlich ist.

Und was macht man da?

An diesem Tag gehen viele Familien auf den Friedhof. Das klingt vielleicht erst einmal traurig, aber es ist eher ein Tag, an dem man sich liebevoll erinnert. Man schmückt die Gräber mit schönen Blumen und stellt Kerzen auf. Die Kerzen sollen wie kleine „Lichter der Hoffnung“ leuchten, weil man an die Menschen denkt, die man lieb hatte und die jetzt im Himmel sind. Kurz gesagt: Allerheiligen ist wie ein großes Fest für alle „Himmels-Helden“, bei dem wir uns daran freuen, dass es Menschen gibt, die uns zeigen, wie man gut und liebevoll miteinander umgeht.



Da Allerheiligen ein Fest ist, bei dem es um Licht, Erinnerung und Ruhe geht, passen Bastelideen, die mit Licht zu tun haben, besonders gut. Sie sind eine schöne Möglichkeit, sich aktiv mit dem Tag auseinanderzusetzen, ohne dass es traurig wirken muss.


Das „Erinnerungs-Windlicht“

Schritt 1: Das Reißen

  • Warum reißen statt schneiden? Wenn du das Papier mit der Hand in kleine Schnipsel reißt, haben die Kanten eine unregelmäßige Form. Das sieht am Ende viel schöner aus, wenn die Schnipsel sich überlappen, weil man nicht so harte Linien sieht. Deine Schnipsel sollten etwa so groß wie ein Zweieurostück sein.

Schritt 2: Das Kleben

  • Die Technik: Bestreiche das Glas nicht auf einmal komplett mit Kleber, sonst trocknet er schon, bevor du fertig bist.

  • So geht's besser: Pinsel eine kleine Fläche auf dem Glas mit dem Kleber ein (etwa so groß wie deine Handfläche). Lege dann ein Schnipsel darauf und bestreiche es von oben noch einmal mit einer dünnen Schicht Kleber. Das nennt man „Überlackieren“. So wird das Papier schön transparent und glatt.

  • Die Schichtung: Lass die Schnipsel ruhig ein kleines Stück übereinanderlappen – so entstehen an den Stellen, wo sich zwei Farben treffen, ganz neue, schöne Farbtöne. Das sieht leuchtender aus!

Schritt 3: Die Verzierung (Das Symbol)

  • Warten: Geduld ist hier wichtig! Warte unbedingt, bis der Kleber komplett trocken ist, bevor du das Symbol aufmalst. Wenn das Glas noch feucht ist, verläuft der Stift.

  • Der Stift: Nimm am besten einen wasserfesten Permanent-Marker (wie einen Edding). Wenn du das Symbol lieber plastisch haben willst, kannst du auch ein Motiv aus schwarzem Tonpapier ausschneiden und vorsichtig auf das getrocknete Transparentpapier kleben.

Schritt 4: Das Finale

  • Das Licht: Wenn du ein echtes Teelicht benutzt, achte darauf, dass keine überstehenden Papierränder oben am Glasrand sind (Brandgefahr!). Noch sicherer ist es, ein batteriebetriebenes LED-Teelicht zu nehmen. Das flackert auch schön, wird aber nicht heiß.

Ein kleiner Geheimtipp: Wenn du eine goldene oder silberne Kontur hast (vielleicht mit einem Glitzerstift oder einem Lackmarker), kannst du damit noch kleine Punkte oder Sterne zwischen die Schnipsel setzen. Wenn das Licht dann durchscheint, sieht es aus wie ein kleiner Sternenhimmel.


Windlicht-basteln

Persönliche Gedenk-Steine

1. Den passenden Stein finden

Nicht jeder Stein ist gleich gut geeignet.

  • Die Form: Suche dir einen Stein, der glatt und möglichst flach ist.

  • Die Vorbereitung: Der Stein muss sauber sein. Bürste ihn zu Hause mit etwas warmem Wasser und einer alten Zahnbürste ab, um Dreck und Sand zu entfernen. Er muss danach komplett trocken sein, bevor du mit dem Malen beginnst!

2. Die Grundierung

Ein Stein ist oft grau oder braun. Eine Grundierung sorgt dafür, dass die Farben später richtig kräftig leuchten.

  • Tipp: Nimm einen großen, weichen Pinsel und streiche den Stein komplett in einer Farbe an. Weiß ist eine tolle Grundierung, weil darauf andere Farben (wie Blau oder Gold) später viel heller wirken.

  • Geduld: Lass den Stein nach dem ersten Anstrich gut trocknen. Wenn die Farbe noch feucht ist, vermischt sie sich mit dem Motiv, das du später aufmalst.

3. Das Motiv aufbringen

Jetzt kommt der persönliche Teil – dein Symbol für den Menschen, an den du denkst.

  • Mit Acrylfarben: Nutze einen sehr feinen Pinsel. Ein schlichter Goldrand oder ein kleines, goldenes Herz auf einem blauen Stein wirkt sehr edel und feierlich.

4. Das Versiegeln (Wetterfest machen)

Da der Gedenk-Stein vielleicht im Freien auf einem Grab oder an einem besonderen Platz liegen soll, muss er gegen Regen geschützt werden.

  • Der Lack: Verwende ein „Lack- oder Fixativ-Spray“

  • Anwendung: Gehe dazu unbedingt nach draußen (an die frische Luft!). Lege den Stein auf eine alte Zeitung und sprühe aus etwa 20-30 cm Entfernung einmal gleichmäßig darüber.

  • Der Effekt: Der Lack schützt nicht nur vor Wasser, er lässt die Farben auch toll glänzen und macht den Stein ein bisschen „lebendiger“.


Ein kleiner Profi-Trick:

Wenn du keinen Stempel hast, kannst du auch ein Motiv aus Transparentpapier (das du vielleicht für das Windlicht übrig hast) ausschneiden und mit etwas Kleber vorsichtig auf den Stein kleben. Danach streichst du den ganzen Stein einfach mit dem Klarlack ein. Das sieht dann fast aus wie aufgemalt!


Hängende „Licht-Mobile“

1. Das Grundgerüst (Der Ring)

  • Formen: Nimm ein Stück Basteldraht (etwa 50–60 cm lang). Biege ihn zu einem Kreis und verdrehe die Enden fest miteinander. Wenn du keinen perfekten Kreis hinbekommst, ist das gar nicht schlimm – ein etwas „beulenartiger“ Kreis wirkt sehr natürlich und handgemacht.

  • Verschönern: Bevor du die Schnüre für die Anhänger festmachst, kannst du den Draht mit bunten Perlen bestücken. Fädle einfach ein paar Perlen auf, bevor du den Draht schließt, oder wickle einen zweiten, dünneren Draht mit Perlen um den Ring herum.

2. Die Anhänger vorbereiten

  • Figuren ausschneiden: Zeichne auf Tonpapier (am besten in Herbstfarben wie Gold, Orange oder klassischem Weiß) Formen vor: Sterne, kleine Engel oder Vögel.

  • Gestalten: Hier kannst du die Pailletten aus dem Sortiment nutzen! Klebe sie mit einem kleinen Tropfen Kleber auf deine Papierfiguren. Das Schöne daran: Wenn das Mobile sich später dreht und Licht (z. B. Sonnenlicht oder das Licht einer Kerze) auf die Pailletten fällt, glitzern sie. Das sieht magisch aus.

3. Das Mobile zusammenbauen

  • Die Aufhängung: Schneide drei oder vier gleich lange Fäden (Nylonschnur oder dünnes Garn) ab. Binde sie in gleichmäßigen Abständen fest an deinen Drahtring. Verknote die anderen Enden oben in der Mitte zusammen. Daran wird das Mobile später aufgehängt.

  • Das „Tanzen“ ermöglichen: Jetzt kommen die Anhänger dran. Binde sie an unterschiedlich langen Fäden an den Ring.

    • Profi-Tipp: Achte darauf, dass die Anhänger nicht alle auf der gleichen Höhe hängen, sondern „treppenförmig“. So stoßen sie beim Drehen nicht aneinander.

  • Ausbalancieren: Wenn alles fertig ist, halte das Mobile an der oberen Schnur hoch. Wenn es schief hängt, kannst du die Abstände der Schnüre am Ring noch ein wenig verschieben, bis es schön waagerecht in der Luft schwebt.

4. Ein besonderer Ort

Ein Mobile braucht ein wenig Platz, um sich zu bewegen. Hänge es am besten an einen Ort, an dem es ein bisschen „zieht“, wenn man zum Beispiel das Fenster öffnet oder wenn man an ihm vorbeigeht. So kommt Bewegung in deine Erinnerungs-Dekoration.

Ein kleiner Gedanke dazu: Du könntest auf die Rückseite deiner Papierfiguren kleine Sätze schreiben, wie zum Beispiel „Danke“, „Ich denke an dich“ oder den Namen des Menschen, für den du das Mobile gebastelt hast. So ist es nicht nur Deko, sondern eine ganz persönliche Nachricht, die im Raum schwebt.




Lorem Ipsum dolor sit amet

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Kinder machen Window Color im Kindergarten

Lorem Ipsum dolor sit amet

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Lorem Ipsum dolor sit amet

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Lorem Ipsum dolor sit amet

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Kind bastelt Windspiel

Lorem Ipsum dolor sit amet

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Allerheiligen in Schule, Kita und Bildungsarbeit: Erinnerungskultur und Werte vermitteln

Der 1. November als der christliche Feiertag Allerheiligen ist viel mehr als nur ein stiller Gedenktag oder ein schulfreier Tag in bestimmten Bundesländern. Er bietet im pädagogischen Kontext einen wertvollen Rahmen, um mit Kindern und Jugendlichen über zentrale Themen wie Vergänglichkeit, Erinnerungskultur, das Gedenken an verstorbene Menschen sowie den Respekt vor Lebensleistungen ins Gespräch zu kommen.

Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts oder in projektbezogenen Einheiten hilft das Thema dabei, Raum für Trauer, Trost und Gemeinschaft zu schaffen und kulturelle Bräuche (wie das Schmücken von Gräbern oder Lichterfeste) verständlich zu machen.

Entdecken Sie jetzt unsere passenden Lehrmittel, Unterrichtsmaterialien und Medien, um das Thema Allerheiligen und die herbstliche Erinnerungskultur feinfühlig, anschaulich und lehrplankonform in Ihre Bildungsarbeit zu integrieren!

Wissens-Übersicht: Allerheiligen – Ursprung, Bedeutung und Einsatz im Unterricht (Wiemann Lehrmittel)


Was ist der Ursprung von Allerheiligen?
Allerheiligen ist ein hohes christliches Fest, das am 1. November gefeiert wird. Es geht historisch auf die Verehrung aller Märtyrer und Heiligen der Kirche zurück (ursprünglich im 4. Jahrhundert im Osten beheimatet, im Westen im 8. und 9. Jahrhundert von Papst Gregor IV. auf den 1. November festgelegt). Am darauffolgenden Tag (2. November) schließt sich traditionell Allerseelen an, das Gedenken an alle Verstorbenen.


Bedeutung des Feiertags heute:
In vielen Regionen Deutschlands (insbesondere in katholisch geprägten Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland) ist Allerheiligen ein gesetzlicher, oft „stiller“ Feiertag. Zu den Bräuchen gehört das Besuchen und Schmücken der Gräber auf den Friedhöfen mit Gestecken und Lichtern.


Pädagogische Relevanz und Einsatz in Schule & Bildung:
Im Religions-, Ethik- oder Sachunterricht dient Allerheiligen als Anlass, um mit Kindern über Themen wie Abschied, Tod, Trauer und das Erinnern an geliebte Menschen zu sprechen. Pädagogische Fachkräfte nutzen den Feiertag, um Empathie zu fördern, Trost zu spenden und kulturelle Traditionen zu erklären.


Über Wiemann Lehrmittel:
Als erfahrener Ausstatter für Schulen, Kitas und Bildungseinrichtungen bietet Wiemann Lehrmittel fundierte Unterrichtsmaterialien, Medien und didaktische Hilfsmittel, um ethische Werte, religiöse Feste und gesellschaftliche Traditionen sensibel und zielgruppengerecht zu vermitteln.


Hinweise zur Nutzung unserer Bastelideen und Bastelanleitungen

Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Bastelidee samt Vorlage gefällt. Sie dürfen diese gern für private und pädagogische Zwecke nutzen, ausdrucken, auslegen oder an Interessierte in Ihrer Familie, in Schulen, Kitas, Vereinen oder Betreuungseinrichtungen sowie bei Kursangeboten weitergeben. Bitte verwenden Sie die Bastelanleitungen immer vollständig und in der von uns vorgegebenen Form. Änderungen, Bearbeitungen oder die Nutzung einzelner Bestandteile dieses Bastelprojektes sind nicht gestattet. Alle Inhalte bleiben Eigentum der Wiemann Lehrmittel GmbH. Sie möchten die Inhalte über die hier festgelegten Zwecke hinaus nutzen? Dann kontaktieren Sie uns gern unter marketing@wiemann-lehrmittel.de.