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Alles für Bildung, Familie und Kreativität!

Der Winter ❄️


Jetzt sind wir so weit von der starken Sonne weggeneigt, dass es richtig kalt wird. Die Natur schläft.

  • Was passiert? Die meisten Bäume sind ganz kahl. Wenn wir Glück haben, fällt Schnee und deckt die Welt unter einer weißen Kuscheldecke zu.

  • Das Wetter: Es ist eisig kalt und die Tage sind sehr kurz. Wenn du nachmittags spielen möchtest, wird es oft schon dunkel.

  • Was wir machen: Schneemänner bauen, Schlitten fahren und es sich drinnen mit einer heißen Schokolade und dicken Socken gemütlich machen.

  • Der Winter ist die leiseste Jahreszeit. Es sieht draußen oft so aus, als würde alles stillstehen, denn die Natur macht eine große Pause und ruht sich aus. 




Wenn der Winter kommt und es draußen eisig kalt wird, haben die Tiere ein Problem: Es gibt kaum noch etwas zu essen. Keine saftigen Blätter, keine Insekten und keine frischen Beeren.

Deshalb haben sich Tiere wie der Igel und das Eichhörnchen zwei ganz unterschiedliche, aber super schlaue Tricks ausgedacht, um die kalte Zeit zu überstehen!

Der Igel: Ab in den Winterschlaf! 🦔

Der Igel frisst sich im Herbst einen richtig dicken Kugelbauch an. Er sucht sich einen gemütlichen Haufen aus Laub und Ästen, rollt sich zu einer stacheligen Kugel zusammen und geht in den Winterschlaf.

Das ist kein normaler Schlaf, wie du ihn nachts machst. Es ist ein tiefer, langer Ruhezustand:

  • Sein Herz schlägt nur noch ganz langsam.

  • Er atmet nur noch ein paar Mal in der Minute.

  • Sein Körper wird ganz kalt, fast so kalt wie die Luft draußen.

Weil er sich so wenig bewegt, verbraucht er kaum Energie. Er lebt den ganzen Winter über von seinem dicken Fettpolster, das er sich im Herbst angefressen hat. Erst wenn es im Frühling wieder schön warm wird, wacht er auf – und hat dann riesengroßen Hunger!

Das Eichhörnchen: Die schlaue Winterruhe 🐿️

Das Eichhörnchen macht keinen echten Winterschlaf. Es hält eine Winterruhe. Das bedeutet, es schläft zwar sehr viel in seinem warmen Nest (das nennt man "Kobel", und es ist oft weit oben in den Bäumen), aber sein Körper kühlt dabei nicht aus.

Weil sein Körper warm bleibt, braucht das Eichhörnchen ab und zu etwas zu essen. Und hier kommt sein Trick:

  • Im Herbst hat es überall im Wald Nüsse, Eicheln und Samen versteckt – eingebuddelt in der Erde oder in Baumritzen.

  • Wenn es im Winter im Nest zu hungrig wird, wacht es auf.

  • Dann flitzt es durch den Schnee, sucht mit seiner guten Nase nach seinen Verstecken, knabbert ein paar Nüsse und geht schnell wieder schlafen.

So hat jedes Tier seinen eigenen, perfekten Plan, um gut durch den Winter zu kommen!


Schneeflocken pusten ❄️

Das "Schneeflocken pusten" ist eine faszinierende und actionreiche Bastelidee! Sie macht den Kindern nicht nur riesigen Spaß, sondern ist durch das gezielte Pusten durch den Halm auch eine hervorragende Übung für die Mundmotorik und die Atemkontrolle (was ganz nebenbei die Sprachentwicklung unterstützt).

  1. Die "Schneefarbe" anmischen: Die Farbe direkt aus der Flasche ist meist zu zäh. Mischt die weiße Temperafarbe in einem kleinen Becher mit etwas Wasser. Die Konsistenz ist das Geheimnis: Sie darf nicht zu wässrig sein (sonst wird sie auf dem dunklen Papier unsichtbar), aber auch nicht zu fest. Die Konsistenz von flüssiger Sahne ist ideal.

  2. Den Tropfen platzieren: Legt das Tonpapier vor das Kind. Nehmt die Pipette (oder taucht einen dicken Pinsel in die Farbe) und setzt einen schönen, dicken Tropfen genau in die Mitte des Papiers.

  3. Die Flocke wachsen lassen: Nun nimmt das Kind den kurzen Strohhalm, zielt auf den Farbtropfen und pustet kräftig hinein. Wichtig: Den Halm dicht über die Farbe halten, aber nicht hineintauchen! Die Luft treibt die Farbe nun vom Mittelpunkt weg nach außen.

  4. Verästelungen kreieren: Damit die typische Sternen- oder Kristallform einer Schneeflocke entsteht, muss aus verschiedenen Richtungen gepustet werden. Die Kinder können das Blatt Papier einfach drehen und die "Farb-Arme" immer weiter nach außen pusten. Je fester sie pusten, desto feiner und filigraner werden die Verästelungen.

  5. Den Schneesturm erweitern: Sobald der erste Tropfen "verpustet" ist, könnt ihr weitere kleine Tropfen um die große Schneeflocke herumsetzen und diese ebenfalls wegpusten. So entsteht ein richtig tolles, wildes Schneegestöber auf dem Papier.

Kreativ-Tipp für den Eis-Effekt: Solange die Farbe noch ganz nass ist, könnt ihr feines Haushaltssalz über die gepusteten Schneeflocken streuen. Das Salz saugt das Wasser aus der Farbe und hinterlässt nach dem Trocknen (wenn man das überschüssige Salz abklopft) eine tolle, kristalline und leicht glitzernde Struktur, die wie echter Frost aussieht!

Kind pustet mit Strohhalm und Farbe eine Schneeflocke auf ein blaues Blatt Papier

Fröhliche Pappteller-Schneemänner ⛄

Dieser Schneemann ist ein echter Hit, denn das Knüllen des Papiers macht Spaß und fördert die Feinmotorik der Kinder.

  1. Den Körper bauen: Legt die zwei Pappteller leicht überlappend untereinander (der obere Teller ist der Kopf, der untere der Bauch). Klebt sie an der Überlappung gut zusammen oder fixiert sie mit ein bis zwei Tackernadeln.

  2. Schnee-Flocken rollen: Die Kinder reißen das weiße Krepppapier in kleine Stücke und knüllen diese zu festen Bällchen.

  3. Den Bauch bekleben: Tragt großzügig Bastelkleber auf den unteren Pappteller (den Bauch) auf. Die Kinder drücken die weißen Krepppapier-Bällchen dicht an dicht in den Kleber, bis der ganze Bauch eine tolle, flauschige 3D-Struktur hat.

  4. Accessoires gestalten: Aus dem bunten Tonpapier werden ein Hut (z.B. ein Zylinder), eine lange, orangefarbene Karottennase und ein winterlicher Schal ausgeschnitten.

  5. Zusammenkleben und Gesicht malen: Klebt die Nase, den Hut und den Schal auf den oberen Teller (den Kopf). Mit dem schwarzen Filzstift malen die Kinder abschließend noch Augen und einen fröhlichen Kohle-Mund auf.


Schneemaenner aus Papptellern gebastelt
Eissterne gebastelt die am Fenster kleben

Leuchtende Eissterne fürs Fenster ❄️

Ein tolles Projekt, um das spärliche Winterlicht einzufangen. Die Transparentpapier-Technik beruhigt und bringt wunderschöne Ergebnisse hervor.

  1. Den Stern-Rahmen zuschneiden: Zeichnet einen großen, mehrzackigen Stern auf das dunkle Tonpapier. Schneidet ihn aus und schneidet dann das Innere des Sterns heraus, sodass ein etwa 2-3 cm breiter, sternförmiger Rahmen übrig bleibt.

  2. Eiskristalle reißen: Die Kinder reißen das kühle Transparentpapier in kleine, unregelmäßige Schnipsel.

  3. Das Mosaik kleben: Bestreicht die Rückseite des Tonpapier-Rahmens komplett mit Kleber. Die Kinder beginnen nun, die Transparentpapier-Schnipsel kreuz und quer über die hohle Mitte zu kleben, sodass sie am Rahmen haften und sich gegenseitig überlappen.

  4. Trocknen und Aufhängen: Sobald das komplette Sternen-Fenster geschlossen und der Kleber getrocknet ist, wird oben ein kleines Loch für die Schnur gestochen. Am Fenster fangen die eisigen Blautöne das Licht wunderbar ein.


Winterwald aus 3D-Wellpappe 🌲

Die Wellpappe bietet eine ganz besondere Haptik. Durch das Zusammenstecken entstehen kleine, stehende 3D-Bäume für eine winterliche Spiellandschaft.

  1. Tannen zuschneiden: Für einen 3D-Baum benötigt man zwei exakt gleich große Tannenbaum-Silhouetten. Zeichnet eine einfache Tannenform (ein Dreieck mit Stufen) auf die Rückseite der grünen Wellpappe und schneidet sie zweimal aus.

  2. Die Steckschnitte setzen: Schneidet den ersten Baum von der Spitze exakt in der Mitte bis zur Hälfte nach unten ein. Den zweiten Baum schneidet ihr vom Stamm (unten) exakt in der Mitte bis zur Hälfte nach oben ein.

  3. Den Wald aufbauen: Steckt die beiden Bäume an den Einschnitten im 90-Grad-Winkel ineinander. Der Baum kann nun von alleine stehen!

  4. Schnee und Schmuck: Schneidet aus der weißen Wellpappe kleine "Schneehäubchen" aus und klebt sie auf die Astspitzen. In die Rillen der Pappe oder auf die Äste können die Kinder nun bunte Holzperlen als leuchtende Christbaumkugeln kleben.

Winterwald-aus-3D-Wellpappe

Nadelbäume wie Tannen, Fichten oder Kiefern haben sich einen ganz anderen Trick für den Winter ausgedacht als die Laubbäume.

Ihre Nadeln sind eigentlich auch Blätter – aber sie sind wie kleine Superhelden ausgerüstet, damit sie weder vertrocknen noch erfrieren. Sie haben drei fantastische Geheimwaffen:

1. Die Nadel-Form (Weniger "Schwitzen")

Ein normales, großes Blatt bietet der Sonne und dem Wind viel Fläche, um Wasser zu klauen. Eine Nadel ist super schmal und klein. Da sie so winzig ist, kann sie gar nicht so viel Wasser ausschwitzen wie ein großes Blatt.

2. Die dicke Winterjacke

Wenn du im Wald mal eine Tannennadel anfasst, merkst du, dass sie sich ziemlich hart und glatt anfühlt. Das liegt daran, dass sie von einer unsichtbaren, dicken Wachsschicht überzogen ist. Diese Schicht funktioniert wie eine superdichte Regenjacke – nur dass sie das Wasser nicht draußen hält, sondern dafür sorgt, dass das Wasser im Inneren der Nadel bleibt und nicht verdunstet.

3. Eingebautes Frostschutzmittel ❄️

Das ist der coolste Trick: Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus. (Das passiert auch, wenn du eine Wasserflasche aus Versehen ins Gefrierfach legst – sie platzt!) Damit das Wasser in den Nadeln bei Minusgraden nicht zu Eis gefriert und die Nadeln zum Platzen bringt, mischt der Baum im Winter einfach viel Zucker und besondere Öle in seinen Pflanzensaft. Das wirkt wie ein magisches Frostschutzmittel. So bleibt das Wasser flüssig, selbst wenn es draußen bitterkalt ist.

Dank dieser drei Tricks kann die Tanne ihre Nadeln einfach behalten und im Frühling direkt wieder loslegen!


Kinder basteln Klingende Schneeflocken Windspiele

Klingende Schneeflocken-Windspiele 🎐

Das sanfte Klingeln der Glöckchen erinnert an eine Schlittenfahrt im Schnee. Eine tolle Ergänzung für die Dekoration im Gruppenraum oder am offenen Fenster.

  1. Frostige Motive bemalen: Die Kinder bemalen die flachen Holzformen von beiden Seiten deckend mit den kühlen Acrylfarben. Weiße Punkte auf hellblauem Grund wirken toll als zusätzliche Schneeflocken.

  2. Die Schnur befestigen: Sobald die Farbe komplett getrocknet ist, knotet eine lange Nylonschnur an die Unterseite des Holzmotiovs (die meisten Rohlinge haben bereits ein kleines Loch, andernfalls einfach eines bohren).

  3. Fädeln nach Lust und Laune: Die Kinder fädeln nun abwechselnd die eisigen Holzperlen und die kleinen Metall-Glöckchen auf die Schnur. Unten wird die Schnur gut verknotet, damit nichts herunterrutscht.

  4. Aufhängen: Bringt noch eine kurze Schlaufe an der Oberseite des Holzmotivs an. Wenn das Windspiel im Zugluft hängt, klingen die Glöckchen herrlich zart.

Watschelnde 3D-Wellpappe-Pinguine 🐧


Diese Bastelidee ist besonders wertvoll für kleine Kinderhände, da die geriffelte Oberfläche der 3D-Wellpappe einen tollen taktilen Reiz bietet und die Grundformen (Ovale und Dreiecke) wunderbar einfach auszuschneiden sind. 

1. Den Körper vorbereiten (Schneiden und Fühlen) Drehe die schwarze Wellpappe auf die glatte Rückseite und zeichne mit dem Bleistift ein großes Oval (etwa in der Form eines Hühnereis oder einer Kartoffel) auf. Achte beim Aufmalen darauf, dass die Rillen der Pappe später von oben nach unten verlaufen – das streckt den Pinguin optisch und sieht aus wie echtes Gefieder. Die Kinder schneiden dieses große Oval aus.

2. Den weichen Bauch gestalten Nimm das weiße Tonpapier und zeichne ein etwas kleineres Oval auf. Dieses bildet den typischen weißen Pinguinbauch. Die Kinder schneiden auch dieses Oval aus. Tragt nun den Bastelkleber auf das weiße Papier auf und drückt es mittig auf die geriffelte Seite des schwarzen Körpers. Tipp: Man muss das weiße Papier kurz und sanft andrücken, damit der Kleber in den Rillen der Pappe gut greift.

3. Schnabel und watschelnde Füße Jetzt sind die Details an der Reihe! Aus dem orangefarbenen Tonpapier werden drei kleine Dreiecke ausgeschnitten:

  • Ein Dreieck wird als spitzer Schnabel in das obere Drittel des weißen Bauchs geklebt.

  • Die anderen beiden Dreiecke werden als Watschelfüße ganz unten an den schwarzen Rand des Körpers geklebt (sie können ruhig etwas über den Rand hinausschauen).

4. Die Augen Ein Pinguin braucht natürlich noch ein Gesicht. Hierfür können die Kinder entweder Wackelaugen direkt über den Schnabel kleben oder sie malen mit einem Stift zwei Augen auf kleine, weiße Papierkreise und befestigen diese.

5. Die Flügel (Optionales Extra) Wenn die Kinder möchten, können sie aus den Resten der schwarzen Wellpappe noch zwei längliche, leicht gebogene Streifen ausschneiden. Diese werden links und rechts an den Körper geklebt, sodass der Pinguin richtige kleine Flügel hat, die etwas abstehen.

Ideen für die Präsentation im Gruppenraum:

  • Winter-Girlande: Wenn ihr viele Pinguine gebastelt habt, könnt ihr mit einer Nadel vorsichtig ein Loch durch den oberen Teil (den Kopf) stechen. Fädelt alle Pinguine auf eine lange Schnur auf und hängt sie quer durch den Raum.

  • Eisschollen-Landschaft: Schneidet aus großen Stücken weißer Pappe oder Styropor "Eisschollen" aus, klebt sie ans Fenster oder an die Pinnwand und setzt die Pinguine darauf.

Pinguine aus Wellpappe gebastelt
Magische-Prickel-Winterdrfer

Magische Prickel-Winterdörfer 🏘️

Diese Bastelidee bringt wunderbar Ruhe in die oft wuselige Vorweihnachts- und Winterzeit. Das Prickeln erfordert etwas Geduld und Konzentration, was die Feinmotorik der Kinder enorm schult, und belohnt sie am Ende mit einem tollen Lichteffekt.

  1. Das Dorf entwerfen: Schneidet das dunkle Tonpapier zunächst in einen langen, rechteckigen Streifen. Die Kinder (oder Erzieher) zeichnen mit dem hellen Buntstift eine winterliche Silhouette auf: kleine Häuser mit spitzen Dächern, Tannenbäume, einen Schornstein oder vielleicht einen Kirchturm.

  2. Die Konturen ausschneiden: Schneidet den oberen Rand des Papiers entlang der gezeichneten Dächer und Baumspitzen ab. So entsteht die klassische, obere Silhouette eines Dorfes. Der untere Rand bleibt gerade, damit das Papier später stehen kann.

  3. Lichtpunkte prickeln: Jetzt wird es gemütlich! Die Kinder legen das Tonpapier flach auf die dicke Filzunterlage. Mit der Prickelnadel stechen sie nun Löcher in das Papier. Sie können kleine Vierecke als Fenster in die Häuser prickeln oder viele kleine Punkte als funkelnden Sternenhimmel und rieselnden Schnee über den Dächern und Bäumen verteilen.

  4. Den Zauber hinterkleben: Dreht das fertig geprickelte Papier auf die Rückseite. Streicht etwas Kleber um die geprickelten Bereiche und drückt Streifen des gelben oder weißen Transparentpapiers fest darüber. Das Transparentpapier verschließt die Löcher von hinten und wirkt später wie Milchglas, das das Licht einfängt.

  5. Das Dorf aufstellen: Damit das Winterdorf von alleine steht, könnt ihr die linke und rechte Außenkante des Papierstreifens einfach ein paar Zentimeter nach hinten umknicken (wie kleine Standfüße).

  6. Leuchten lassen: Stellt die fertige Häuser-Reihe auf die Fensterbank. Sobald das Tageslicht von draußen hindurchscheint, leuchten die kleinen geprickelten Fenster und Sterne wunderbar auf. Alternativ könnt ihr das Dorf auch auf den Tisch stellen und eine sichere LED-Lichterkette dahinterlegen!


Die Magie der Schneeflocken ❄️

Wenn es oben in den Wolken klirrend kalt wird, gefriert das Wasser nicht einfach zu Eisklumpen, sondern zu winzigen, wunderschönen Eiskristallen. Auf ihrem Weg nach unten zur Erde verhaken sich viele dieser Kristalle ineinander und werden zu den dicken, weichen Schneeflocken, die wir kennen. Das Verrückteste daran: Keine Schneeflocke sieht aus wie die andere! Wenn du dir eine Flocke auf deinem Handschuh mal ganz aus der Nähe anschaust, siehst du, dass sie wie ein perfekter kleiner Stern geformt ist.

Wir werden zu Tier-Detektiven 🐾

Wir wissen ja, dass der Igel fest schläft und die Zugvögel weg sind. Aber Tiere wie Rehe, Füchse, Hasen und Wildschweine bleiben wach und suchen draußen nach Essen. Im Sommer können sie sich gut im hohen Gras verstecken. Im Winter verraten sie sich aber sofort! Wenn Schnee liegt, hinterlassen sie bei jedem Schritt deutliche Fußabdrücke. Man kann im Wald also ein richtiger Spurenleser werden und genau sehen, welches Tier wann wohin gelaufen ist.

Der Eis-Deckel auf dem See 🧊

Wenn es viele Tage und Nächte hintereinander richtig friert (man sagt dazu "Minusgrade"), verwandeln sich Pfützen in Eis. Sogar große Seen bekommen eine dicke Eisschicht. Hier macht die Natur einen ganz schlauen Trick: Eis ist leichter als flüssiges Wasser! Deshalb schwimmt das Eis immer oben und bildet einen schützenden Deckel. Ganz unten am Boden des Sees friert das Wasser fast nie ein. Dort ist es zwar kalt, aber die Fische und Frösche können in diesem flüssigen Wasser sicher überwintern, ohne festzufrieren.

Der kürzeste Tag des Jahres 🕯️

Im Dezember, meistens kurz vor Weihnachten, ist unsere Nordhalbkugel am allerweitesten von der Sonne weggeneigt. An diesem Tag haben wir den kürzesten Tag und die längste Nacht des ganzen Jahres. Die Sonne geht morgens spät auf, macht nur einen ganz flachen, kurzen Bogen über den Himmel und geht nachmittags schon wieder unter.

Aber das Tolle ist: Genau ab diesem Tag beginnt die Erde, sich ganz langsam wieder zur Sonne hin zu neigen. Die Tage werden wieder Stück für Stück länger, die Sonne wird wieder wärmer – und unser Jahres-Kreislauf beginnt bald wieder von vorn mit dem Frühling!


Den Winter entdecken: Schneelandschaften, Tierwelt und gemütliches Lernen

Wenn die Tage kürzer werden, die ersten Schneeflocken vom Himmel tanzen und eine eisige Ruhe die Natur einhüllt, bricht eine magische Zeit für Kinder an. Der Winter bietet eine wunderbare Kulisse, um Wetterphänomene hautnah zu erleben, die Anpassungsfähigkeit der heimischen Tierwelt zu erforschen und drinnen wie draußen kreativ zu werden.

Ob beim Beobachten von Vögeln an der Futterstelle, bei spannenden Experimenten mit Eis und Schnee oder durch stimmungsvolle Bastelprojekte für die kalte Jahreszeit: Der Winter weckt die Neugier und lädt zu gemeinschaftlichen Projekten in Kita und Schule ein.

Entdecken Sie jetzt unsere praxisnahen Lehrmittel, Forscher-Sets und Unterrichtsmaterialien, um den Winter für Kinder lehrreich, spannend und unvergesslich zu gestalten!

Wissens-Übersicht: Der Winter – Naturphänomene, Merkmale und Einsatz im Unterricht (Wiemann Lehrmittel)

Was zeichnet den Winter aus?

Der Winter (meteorologisch ab 1. Dezember, astronomisch zur Wintersonnenwende um den 21./22. Dezember) ist die kälteste Jahreszeit auf der Nordhalbkugel. Er ist gekennzeichnet durch niedrige Temperaturen, kurze Tage, lange Nächte, Schnee- und Eisbildung sowie den Rückzug vieler Tiere in den Winterschlaf, die Winterruhe oder die Winterstarre.

Warum ist der Winter wichtig für die kindliche Bildung?

Der Winter bietet einzigartige physikalische und biologische Phänomene (wie den Aggregatzustand von Wasser bei Frost, Frostschutz bei Pflanzen und Tierstrategien in der kalten Jahreszeit), die sich ideal für erste wissenschaftliche Experimente und naturkundliche Beobachtungen eignen.

Pädagogische Relevanz und Einsatz in Kita & Schule:

Im Sachunterricht und in der Elementarpädagogik dient der Winter als zentraler Lernbereich für Themen wie Wetterkunde, artgerechte Vogelfütterung, die Jahreszeiten-Astronomie (Erdbahn und Sonneneinstrahlung) sowie kreative Winter- und Weihnachtszeitprojekte.

Über Wiemann Lehrmittel:

Als erfahrener Ausstatter für Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen bietet Wiemann Lehrmittel passgenaue Lehrmittel, Experimentiermaterialien und didaktische Medien, um die Jahreszeiten – wie den Winter – für Kinder greifbar, spannend und lehrplankonform zu vermitteln.

Hinweise zur Nutzung unserer Bastelideen und Bastelanleitungen

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