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Alles für Bildung, Familie und Kreativität!

Die Natur im Sommer

Der Sommer ☀️

In diesen Monaten bekommen wir die meisten und stärksten Sonnenstrahlen ab.

  • Was passiert? Die Natur steht in voller Blüte. Die Blätter sind tiefgrün, und an den Büschen wachsen leckere Beeren.

  • Das Wetter: Es ist oft richtig heiß. Das Besondere am Sommer: Die Tage sind super lang! Es wird morgens ganz früh hell und bleibt abends noch lange hell.

  • Was wir machen: Draußen spielen, ganz viel Eis essen und ins Schwimmbad gehen!

  • Im Sommer ist draußen in der Natur richtig viel los! Die Sonne scheint jetzt am stärksten und gibt den Pflanzen und Tieren ganz viel Energie.




Hier sind ein paar spannende Dinge, die im Sommer passieren:

1. Die große Naschzeit 🍓

Die Wärme der Sonne lässt überall leckere Sachen wachsen. Im Frühling haben die Bäume und Büsche nur geblüht, aber jetzt im Sommer verwandeln sich diese Blüten in Früchte. Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren und Pfirsiche werden reif und zuckersüß. Auf den großen Feldern wird das grüne Getreide gelb und trocken – dann kommen die riesigen Mähdrescher und ernten es, damit wir daraus später Brot backen können.

2. Insekten-Gewusel 🐝

Wenn du im Sommer über eine Wiese gehst, summt und brummt es überall. Es ist die beste Zeit für Schmetterlinge, dicke Hummeln, Bienen und Grashüpfer. Weil jetzt so viele Blumen blühen, haben die Insekten ganz viel Nektar zum Trinken.

3. Die Tierkinder wachsen auf

Die Tierbabys, die im Frühling geboren wurden (wie kleine Rehe, Füchse oder Vögel), sind jetzt schon richtig groß geworden. Im Sommer gehen sie in die "Tier-Schule": Sie lernen von ihren Eltern, wie man klettert, fliegt, sich versteckt und selber Futter sucht, damit sie im Herbst erwachsen sind.

4. Spannendes Wetter: Sommergewitter ⚡

Meistens ist es heiß und trocken. Aber manchmal wird die Luft so warm und feucht wie in einem Gewächshaus. Dann türmen sich am Himmel riesige, dunkle Wolken auf, und es gibt ein Sommergewitter! Es blitzt, es donnert laut, und es prasselt dicker Regen auf die Erde. Die Natur freut sich darüber wie über eine kühle Dusche. Danach riecht die Luft draußen immer richtig schön frisch!

5. Die Tage dauern ewig

Im Sommer erleben wir die längsten Tage des Jahres. Weil sich unsere Nordhalbkugel so weit zur Sonne neigt, geht die Sonne morgens ganz früh auf und abends erst sehr spät unter. Oft ist es sogar noch hell, wenn du schon ins Bett gehen musst!


Im Sommer stehen die Themen Sonne, Wasser und Erfrischung hoch im Kurs. Auch wenn es draußen heiß ist, basteln Kinder gerne – besonders, wenn die Ergebnisse schön bunt sind oder direkt ins sommerliche Spiel integriert werden können.

Hier sind sommerliche Bastelideen, die du mit den Materialien aus dem Kindergarten-Sortiment (wie Pappteller, Tonpapier, Transparentpapier und Krepppapier) wunderbar umsetzen kannst:



Tanzende Pappteller-Quallen 🪼

Diese Idee ist besonders für jüngere Kinder (Krippe und Kindergarten) ein absolutes Highlight, weil sie großflächig mit Farbe experimentieren dürfen und am Ende ein tolles, bewegliches Ergebnis haben.

1. Die Vorbereitung (Der Quallen-Körper) Du schneidest die Pappteller im Vorfeld einfach in der Mitte durch. Aus einem Teller entstehen so zwei Quallen. Die halbrunde Seite ist später der Kopf der Qualle, die gerade Kante ist die Unterseite.

2. Das große Malen Die Kinder dürfen die halben Teller komplett bemalen. Ob mit Pinseln oder direkt mit den Händen (Fingerfarbe) – hier darf gematscht und gemischt werden! Lila und Blau ergeben tolle Meeresfarben. Danach müssen die Teller gut durchtrocknen.

3. Das Gesicht gestalten Sobald die Farbe trocken ist, bekommt die Qualle ihren Charakter. Die Kinder kleben zwei Wackelaugen auf und malen mit dem schwarzen Stift einen lachenden Mund.

4. Die Tentakel schneiden (Schneide-Übung!) Das ist eine hervorragende Übung für die Feinmotorik. Die Kinder schneiden (oder reißen, falls sie noch zu klein für Scheren sind) lange, schmale Streifen aus dem bunten Krepppapier.

5. Die Tentakel ankleben Die gerade Kante auf der Rückseite des Papptellers wird mit Kleber bestrichen. Dort drücken die Kinder nun ihre Krepppapier-Streifen fest, sodass sie lang nach unten hängen. Zum Schluss noch oben ein kleines Loch für den Faden stechen – fertig!

Pädagogischer Mehrwert: Förderung der taktilen Wahrnehmung (Farbe fühlen), Schneide-Übungen (Krepppapier ist weich und erfordert eine andere Scherenführung als festes Papier) und das Erleben von Wind und Bewegung, wenn die Quallen aufgehängt werden.

Qualle aus einem halben Pappteller

Fische im Schuhkarton-Aquarium 🐠📦

Dies ist ein richtiges kleines Diorama (Schaukasten) im 3D-Format. Es erfordert etwas mehr Planung und Ausdauer und eignet sich daher besonders gut für ältere Kindergartenkinder oder Grundschüler.

1. Der Ozean entsteht (Hintergrund) Die Kinder bemalen das komplette Innere des Schuhkartons mit blauer Farbe. Um Tiefe zu erzeugen, können sie unten dunkelblaues und oben hellblaues Wasser malen. Auch hier gilt: Erst einmal gut trocknen lassen!

2. Der Meeresboden (Optional) Wer möchte, kann den Boden des Kartons mit etwas flüssigem Kleber bestreichen und echten Sand oder kleine, am Strand gesammelte Muscheln darauf streuen.

3. Schlingpflanzen basteln Aus grünem Krepppapier werden Streifen geschnitten. Wenn die Kinder diese Streifen in den Händen leicht eindrehen (zwirbeln), sehen sie aus wie echte Unterwasserpflanzen (Algen). Diese werden unten am Boden und an der Rückwand des Kartons festgeklebt.

4. Die Fische gestalten Die Kinder zeichnen kleine Fische, Seesterne oder Krebse auf den Fotokarton oder das Moosgummi und schneiden sie aus. Jetzt kommt der feinmotorische Teil: Die Fische werden mit Pailletten (als schillernde Schuppen) oder Perlen beklebt. Moosgummi eignet sich toll, weil es etwas dicker ist und einen leichten 3D-Effekt hat.

5. Die Fische schwimmen lassen Nun wird es magisch: Mit einer Nadel ziehst du (als Erwachsener) einen Faden durch den Rücken der Fische. Oben in die "Decke" des Schuhkartons stecht ihr kleine Löcher. Der Faden wird durch die Decke gezogen und oben festgeklebt (oder geknotet).

Pädagogischer Mehrwert: Verständnis für räumliches Denken (vorne/hinten, oben/unten im Karton), enorme Förderung der Feinmotorik beim Bekleben der Fische mit kleinen Teilen und eine lange Konzentrationsspanne, da das Projekt aus mehreren Schritten besteht.

Eiswaffel basteln

Riesen-Eiswaffeln aus Papier: Schneidet aus braunem Fotokarton ein großes Dreieck (die Waffel) aus. Die Kinder können mit einem braunen Stift ein Karomuster darauf zeichnen. Für die Eiskugeln schneidet ihr Kreise aus Tonpapier aus. Jetzt wird verziert: Die Eiskugeln können mit bunten PlayMais-Stücken (als "Streusel"), Federn oder bunten Papierkügelchen beklebt werden. Die fertigen Eiswaffeln sind eine tolle Sommerdeko für die Gruppenraumtür.

Das Basteln von Riesen-Eiswaffeln ist der absolute Hit für den Sommer! Es macht nicht nur riesige Vorfreude auf die warmen Tage, sondern lässt den Kindern auch wahnsinnig viel kreativen Freiraum. Jeder kann sich hier sein absolutes, buntes "Traum-Eis" zusammenstellen – ganz ohne klebrige Finger!

1. Die Knusper-Waffel herstellen Aus dem braunen Fotokarton schneidet ihr (oder die älteren Kinder selbst) ein großes, spitzes Dreieck aus. Nun ziehen die Kinder mit dem braunen Stift Linien von oben nach unten und von links nach rechts, sodass ein typisches Waffel-Karomuster entsteht.

  • Tipp für das Muster: Für jüngere Kinder ist es oft einfacher, das Karomuster frei Hand zu malen. Grundschulkinder können hierfür schon toll ein langes Lineal nutzen!

2. Die Eiskugeln ausschneiden Aus dem bunten Tonpapier werden große Kreise ausgeschnitten.

  • Tipp für perfekte Kugeln: Gebt den Kindern einen kleinen Kuchenteller oder eine Schüssel als Schablone. Sie legen die Schüssel auf das Papier, fahren mit einem Bleistift außen herum und haben eine perfekte Schneide-Linie.

3. Die Streusel-Werkstatt (Das Verzieren) Bevor die Kugeln auf die Waffel geklebt werden, liegen sie flach auf dem Tisch und werden dekoriert:

  • PlayMais-Streusel: PlayMais lässt sich wunderbar mit den Fingern platt drücken oder mit der Schere in kleinere Stücke zerschneiden. Kurz auf ein feuchtes Tuch getupft, klebt er von ganz allein auf dem Papier.

  • Seidenpapier-Kugeln: Die Kinder reißen kleine Stücke vom bunten Seidenpapier ab und knüllen sie mit Daumen und Zeigefinger zu kleinen Kügelchen zusammen. Diese werden mit Flüssigkleber als "Knusperkugeln" aufgeklebt.

4. Der Eis-Turm wächst (Der Zusammenbau) Wenn die Kugeln fertig dekoriert (und getrocknet) sind, geht es an den Hochstapel-Wettbewerb. Die Waffel wird unten hingelegt. Die erste Kugel wird mit Klebe bestrichen und leicht überlappend auf den oberen Rand der Waffel geklebt. Die zweite Kugel überlappt die erste, und so weiter. Wer baut das höchste Eis der Gruppe?

Der pädagogische Mehrwert dieses Projekts

Auch wenn es wie reiner Spaß aussieht, passieren hier ganz wichtige Lernschritte:

  • Linienführung und Vorstellungsvermögen: Das Zeichnen des Gitternetzes auf der Waffel erfordert Planung. Das Kind muss verstehen, dass sich Linien kreuzen müssen, um Kästchen (das Karomuster) zu bilden.

  • Training der Handmuskulatur: Das Knüllen von Seidenpapier oder das Ausdrücken und Zerschneiden von PlayMais ist ein hervorragendes Training für die Feinmotorik und stärkt genau die Muskeln, die später für das ausdauernde Schreiben gebraucht werden.

  • Sprachförderung und Fantasie: Beim Basteln kommt man toll ins Gespräch. „Nach was schmeckt deine grüne Kugel? Ist das Apfel, Waldmeister oder vielleicht saure Gurke?“ Die Kinder erfinden eigene Eissorten und benennen Farben.

  • Gemeinschaftsgefühl: Wenn alle fertigen, riesigen Eiswaffeln am Ende nebeneinander an die Gruppenraumtür oder ans Fenster geklebt werden, entsteht optisch eine riesige, fröhliche Eisdiele, an der jedes Kind mitgewirkt hat.



Bunte Fächer gegen die Hitze: Nehmt große Blätter vom festen Bastel- oder Zeichenpapier (A4 oder A3). Die Kinder können das Papier vorher mit dicken Wasserfarben sommerlich anmalen. Sobald es trocken ist, wird das Papier wie eine Ziehharmonika gefaltet. Unten wird der Fächer mit einem Stück Basteldraht oder einem starken Klebestreifen fest zusammengebunden. Oben kann man ihn auseinanderziehen und sich damit wunderbar frische Luft zufächeln.

1. Das bunte Sommer-Design (Malen) Das Papier liegt flach auf dem Tisch. Die Kinder dürfen es nach Herzenslust bemalen. Da der Fächer später gefaltet wird, eignen sich besonders wilde, abstrakte Farbmuster, dicke Streifen oder Farbkleckse.

  • Wichtig: Wenn mit Wasser- oder Fingerfarbe gemalt wird, muss das Papier danach zu 100 % durchtrocknen, bevor es gefaltet wird. Ist es noch feucht, reißt es sofort.

2. Der Ziehharmonika-Trick (Falten) Jetzt kommt der handwerkliche Teil! Das Papier wird an der kurzen Seite vor das Kind gelegt.

  • Das Kind faltet einen etwa 2 bis 3 Zentimeter breiten Streifen nach oben um und streicht die Kante fest.

  • Nun wird das komplette Blatt einmal umgedreht, sodass die gefaltete Kante unten auf dem Tisch liegt.

  • Wieder wird ein Streifen in der gleichen Breite umgeknickt.

  • Das wird so lange wiederholt (Falten, Umdrehen, Falten, Umdrehen), bis das ganze Blatt zu einem schmalen, dicken Streifen zusammengefaltet ist – genau wie bei einer Ziehharmonika.

3. Den Fächer binden (Fixieren) Der gefaltete Papierstreifen wird nun an einem Ende (etwa im unteren Drittel) fest zusammengedrückt. Dieser untere Teil wird fest mit buntem Klebeband umwickelt oder mit Draht zusammengebunden. Das ist der Griff.

4. Das Auffächern und der Eisstäbchen-Trick (Optional) Der obere, nicht zusammengebundene Teil wird nun vorsichtig auseinandergezogen, sodass die typische Fächerform entsteht.

  • Profi-Tipp: Wenn ihr den Griff noch stabiler machen wollt, klebt ihr an die beiden äußersten Enden des Fächers jeweils ein Holz-Eisstäbchen. Wenn die Kinder den Fächer nun aufziehen, können sie ihn an den beiden Holzstäbchen super festhalten.

Der pädagogische Mehrwert dieses Projekts

Neben der Abkühlung bietet das Fächer-Basteln eine Menge verstecktes Training für die kindliche Entwicklung:

  • Bilaterale Koordination: Die "Ziehharmonika-Faltung" ist motorisch sehr anspruchsvoll. Beide Hände müssen perfekt zusammenarbeiten. Das ständige Umdrehen des Papiers, das Festhalten und das gleichzeitige Glattstreichen der Kante erfordert höchste Konzentration.

  • Physik im Alltag begreifen: Kinder lernen hier, dass Luft (die wir nicht sehen können) trotzdem einen Widerstand hat. Wenn sie den fertigen Fächer bewegen, spüren sie plötzlich den Wind im Gesicht. Sie verstehen: Durch meine Bewegung setze ich die Luft in Bewegung.

  • Erfahrung von Selbstwirksamkeit: Es ist ein unglaublich tolles Gefühl für ein Kind, ein echtes Problem (mir ist heiß!) durch die eigene Hände Arbeit (ich baue mir einen Fächer!) lösen zu können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.


Faecher selbst gebastelt der aussieht wie eine Wassermelone
bunte Strassenmalkreide

Großflächig Gestalten mit Straßenmalkreide

1. Die perfekte Pose finden (Das Modell) Ein Kind stellt sich so auf den Hof, dass die Sonne seinen Schatten deutlich auf den Boden wirft. Jetzt darf es kreativ werden: Es sucht sich eine lustige oder spannende Pose aus. Breite, ausladende Posen funktionieren am besten – zum Beispiel wie ein Seestern, ein tanzender Roboter, ein brüllender Löwe oder ein Ninja. Wichtig ist: Wenn die Pose einmal steht, darf das Kind sich nicht mehr bewegen (wie bei einer Statue)!

2. Das Abzeichnen (Der Zeichner) Jetzt kommt das zweite Kind (oder ein Erwachsener) ins Spiel. Mit einem Stück Straßenkreide wird die Kontur des Schattens exakt auf dem Boden nachgezogen. Hierbei muss der Zeichner aufpassen, dass er nicht selbst im Weg steht und den Schatten des Modells mit seinem eigenen Schatten verdeckt.

3. Den Schatten-Zwilling zum Leben erwecken (Die Kunst-Phase) Das Modell darf seine Pose verlassen und sich seinen fertigen Umriss auf dem Boden ansehen. Ab jetzt dürfen alle gemeinsam malen! Der leere Schattenriss wird nun gestaltet:

  • Kleidung: Bekommt der Zwilling ein buntes Kleid, eine Ritterrüstung oder einen gestreiften Badeanzug?

  • Gesicht und Haare: Wo sind die Augen, wie sieht der Mund aus und welche Frisur hat der Zwilling?

  • Details: Mit der Kreide können noch Accessoires wie eine Brille, ein Zauberstab oder ein Hund an der Leine dazugemalt werden.

Der pädagogische Mehrwert dieses Projekts

Diese scheinbar simple Aktivität steckt voller wichtiger Lernmomente für die kindliche Entwicklung:

  • Körperwahrnehmung (Propriozeption): Das Kind muss sich überlegen, wie es Arme und Beine positionieren muss, damit der Schatten auf dem Boden lustig aussieht. Es lernt, die eigene Körperhaltung im Raum bewusst wahrzunehmen und zu steuern.

  • Kooperation und Rücksichtnahme: Das Projekt funktioniert nur im Team. Ein Kind muss geduldig stillhalten, das andere muss sorgfältig und rücksichtsvoll arbeiten.

  • Grobmotorik: Anders als das Malen mit einem kleinen Stift am Tisch erfordert das Malen mit dicker Straßenkreide auf dem Boden den Einsatz des ganzen Körpers. Die Kinder malen aus der Schulter heraus, knien, hocken und strecken sich.

  • Physik im Alltag (Licht und Schatten): Ganz nebenbei lernen die Kinder naturwissenschaftliche Grundgesetze kennen. Sie begreifen, dass ihr Körper das Sonnenlicht blockiert. Man kann toll mit ihnen experimentieren: Was passiert mit dem Schatten, wenn du dich auf die Zehenspitzen stellst? Warum ist der Schatten am frühen Vormittag viel länger als mittags um 12 Uhr, wenn die Sonne direkt über uns steht?


Individuelle Sonnenhüte & Strandtaschen 🧢👜

Das Gestalten eigener Textilien ist ein absolutes Highlight für Kinder! Der große Unterschied zum normalen Malen auf Papier ist der Alltagsnutzen: Die Kinder basteln etwas, das sie danach stolz beim Familienausflug an den See oder in den Kindergarten tragen können. Das schafft ein enormes Gefühl von Stolz und Selbstwirksamkeit.

1. Der wichtigste Schritt vorab: Der Pappe-Trick Bevor auch nur ein Tropfen Farbe ins Spiel kommt, müsst ihr ein dickes Stück Pappe in die Baumwolltasche schieben. Wenn die Kinder die flüssige Stoffmalfarbe dick auftragen, sickert diese sonst durch den Stoff und klebt die Tasche von innen zusammen! Bei Kappen stopft ihr am besten etwas zusammengeknülltes Zeitungspapier in die Innenseite, damit die Kappe stabil bleibt und die Farbe nicht durchdrückt.

2. Die Kartoffelstempel vorbereiten (Erwachsenen-Aufgabe) Schneide eine große Kartoffel in der Mitte durch. Nun kannst du mit dem Messer einfache, maritime Formen aus der flachen Seite herausschnitzen. Toll für den Sommer sind Fische, einfache Segelboote, Sterne (als Seesterne) oder kleine Wellen.

  • Tipp: Tupfe die frisch aufgeschnittene Kartoffel vor dem ersten Drucken mit einem Papiertuch gut trocken, damit die Farbe später besser haftet.

3. Das Stempeln (Die Druck-Phase) Jetzt sind die Kinder an der Reihe! Die Stofffarbe wird nicht direkt aus der Flasche auf den Stempel gegeben, sondern am besten mit einem Pinsel oder einem Schwämmchen gleichmäßig auf das Kartoffel-Motiv aufgetragen. Dann drücken die Kinder den Stempel fest auf den Stoff. Vorsichtig wieder abheben – und schon schwimmt ein kleiner Fisch auf der Tasche!

4. Details mit Textilmarkern hinzufügen Wenn die gestempelten Fische oder Boote getrocknet sind (Stoffmalfarbe braucht meistens 1 bis 2 Stunden), kommen die Textilmarker zum Einsatz. Da die Kappen durch ihre Rundung schwer zu stempeln sind, eignen sich Textilstifte hierfür ohnehin am besten. Die Kinder können den gestempelten Fischen nun Augen und Flossen malen, ihren eigenen Namen auf die Tasche schreiben oder kleine Blubberblasen hinzufügen.

5. Die Farbe waschecht machen (Das Fixieren) Damit die Kunstwerke den nächsten Regenschauer oder die Waschmaschine überstehen, muss die Farbe fixiert werden. Wenn alles komplett trocken ist, bügelst du das Motiv (ohne Dampf!) für etwa 3 bis 5 Minuten auf links oder mit einem dünnen Tuch (z. B. Backpapier oder ein altes Geschirrtuch) zwischen Bügeleisen und Farbe. Beachte hierbei aber immer die genaue Anleitung auf euren Stoffmalfarben, da die Dauer leicht variieren kann.

Der pädagogische Mehrwert dieses Projekts

  • Kombination verschiedener Techniken: Die Kinder lernen, dass man Bilder nicht nur malen, sondern auch drucken kann. Das Stempeln erfordert eine gute Dosierung der Kraft – drückt man zu schwach, fehlt die halbe Farbe, drückt man zu stark, verwischt das Motiv.

  • Haptische Erfahrung: Auf Stoff zu malen fühlt sich völlig anders an als auf glattem Papier. Der Stoff gibt nach, ist grobmaschig und saugt die Farbe auf. Die Stifte müssen anders geführt werden, was die Hand-Auge-Koordination auf neue Weise herausfordert.

  • Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein: Eine selbst bemalte Stofftasche ist ein wunderbarer Aufhänger, um mit den Kindern über Plastikvermeidung zu sprechen. Sie lernen: Ich habe nun meine eigene, stabile Tasche und brauche keine Plastiktüten mehr, wenn wir einkaufen oder ins Schwimmbad gehen.



Stoffbeutel bemalen
Kind bastelt Windspiel

Bunte Klang-Windspiele für Balkon und Baum 🎐

Das Basteln von eigenen Klang-Windspielen ist ein fantastisches Sommerprojekt! Es verbindet kreatives Gestalten mit einem echten, akustischen Erlebnis in der Natur. Wenn das fertige Kunstwerk später im Wind schaukelt und sanft klingelt, ist das für Kinder eine ständige, wunderschöne Erinnerung an ihre eigene Leistung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Die Basis gestalten (Mal-Phase) Das große Holzmotiv bildet später das obere Ende des Windspiels. Die Kinder bemalen diesen Rohling von beiden Seiten mit leuchtenden Acrylfarben. Da Acrylfarbe nach dem Trocknen wasserfest ist, eignet sie sich perfekt für den Outdoor-Bereich.

  • Wichtig: Lasst die erste Seite gut trocknen, bevor die Kinder das Holzstück umdrehen, sonst klebt es am Tisch fest!

2. Die Schnüre vorbereiten (Aufgabe für Erwachsene/ältere Kinder) Während das Holz trocknet, schneidet ihr die Nylonschnur zurecht. Pro Windspiel braucht ihr etwa 3 bis 5 Schnüre, die unten vom Holzmotiv herabhängen sollen. Schneidet sie ruhig unterschiedlich lang ab (z. B. zwischen 20 und 40 Zentimetern) – so können die Glöckchen später auf verschiedenen Höhen im Wind tanzen.

3. Die Fädel-Werkstatt (Konzentration ist gefragt) Nun bekommt jedes Kind seine Schnüre, eine Schüssel mit bunten Holzperlen und ein paar Glöckchen.

  • Damit die Perlen nicht sofort wieder unten von der Schnur rutschen, knotest du an das untere Ende jeder Schnur ein Glöckchen oder eine dicke Perle fest an.

  • Jetzt fädeln die Kinder die Perlen auf. Sie können sich Muster überlegen (z. B. immer zwei blaue Perlen, dann eine rote) oder die Glöckchen zwischendurch einbauen.

4. Der Zusammenbau Wenn die Schnüre fertig aufgefädelt sind, werden sie an das bemalte Holzmotiv geknotet. Viele Holz-Rohlinge haben bereits vorgebohrte Löcher. Falls nicht, kannst du (als Erwachsener) schnell mit einem kleinen Bohrer oder Handbohrer Löcher in den Rand des Holzes bohren.

  • Zum Schluss wird oben an das Holzmotiv noch eine einzelne Schnur als Schlaufe geknotet, damit das Windspiel an den Ast oder Balkon gehängt werden kann.

Der pädagogische Mehrwert dieses Projekts

Dieses Bastelprojekt sieht nicht nur toll aus, sondern ist ein richtiges Trainingscamp für verschiedene Sinne und Fähigkeiten:

  • Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination: Das Auffädeln der kleinen Perlen auf eine dünne Schnur ist das perfekte Training für den sogenannten Pinzettengriff (die Zusammenarbeit von Daumen und Zeigefinger).

  • Mathematisches Grundverständnis (Musterbildung): Wenn Kinder beim Fädeln Reihenfolgen bilden (Rot, Blau, Gelb, Rot, Blau, Gelb), üben sie das Erkennen und Fortsetzen von logischen Mustern – eine wichtige Vorläuferfähigkeit für die Mathematik in der Grundschule.

  • Auditive Wahrnehmung (Hören): Anders als bei einem stummen Bild erzeugt dieses Projekt Töne. Die Kinder lernen, genauer hinzuhören. Klingt das große Glöckchen anders als das kleine? Wie hört sich das Windspiel an, wenn nur ein leichter Wind weht, im Vergleich zu einem Sturm?

  • Geduld und Ausdauer: Bis eine 30 Zentimeter lange Schnur komplett mit Perlen gefüllt ist, dauert es eine Weile. Die Kinder üben, an einer Aufgabe dranzubleiben, um ihr Ziel zu erreichen.


Sommer, Sonne, Bastelspaß! ☀️

Es braucht nicht viel, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und das fröhliche Sommergefühl einzufangen. Unsere bunten Bastelideen machen aus kleinen Händen große Künstler und fördern ganz nebenbei wichtige Entwicklungsschritte.

Egal ob für die Krippengruppe, die Grundschulklasse oder den heimischen Basteltisch im Garten: Das passende Qualitäts-Material, praktische All-in-One-Sets und kindgerechte Werkzeuge stehen schon für dich bereit.

Hole dir jetzt die sonnigste Jahreszeit ins Haus und stöbere durch unser großes Sommer-Sortiment. Klicke dich einfach rein auf www.wiemann-lehrmittel.de – wir freuen uns auf deinen Besuch!

Den Sommer erleben: Naturforscher, Draußensein und Sonnenwärme

Wenn die Tage lang und warm sind, verlagert sich das Leben von Kindern fast wie von selbst nach draußen. Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit, um die Natur in ihrer vollen Pracht zu erleben, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen, Tiere im Garten oder am Wasser zu beobachten und Forscherdrang auszuleben.

Ob bei Experimenten mit Sonnenlicht und Wasser, Naturbeobachtungen im Sachunterricht oder kreativen Bastelprojekten rund um die heiße Jahreszeit: Der Sommer bietet unzählige Anlässe, um spielerisch zu lernen, die Umwelt zu entdecken und wichtige Erfahrungen im Freien zu sammeln.

Entdecken Sie jetzt unsere praxisnahen Lehrmittel, Experimentier-Sets und Unterrichtsmaterialien, um den Sommer für Kinder in Kita und Schule lehrreich und unvergesslich zu gestalten!


Wissens-Übersicht: Der Sommer – Eigenschaften, Naturphänomene und Einsatz im Unterricht (Wiemann Lehrmittel)

Was zeichnet den Sommer aus?

Der Sommer ist die wärmste Jahreszeit auf der Nordhalbkugel (meteorologisch ab 1. Juni, astronomisch zur Sommersonnenwende um den 21. Juni). Er ist geprägt durch die längsten Tage und kürzesten Nächte, intensive Sonneneinstrahlung, reiche Pflanzenblüte und Erntezeiten für frühes Obst (wie Erdbeeren und Kirschen).

Warum ist der Sommer wichtig für die kindliche Entwicklung?

Der Sommer fördert durch die Verlagerung von Aktivitäten nach draußen den Bewegungsdrang, die Sinneswahrnehmung (Barfußlaufen, Wärme spüren) und das direkte Erleben von ökologischen Zusammenhängen in Flora und Fauna.

Pädagogische Relevanz und Einsatz in Kita & Schule:

Im Sachunterricht und in der Elementarpädagogik dient der Sommer als idealer Kontext für Themen wie Sonnenschutz, Wasserkreisläufe, Pflanzenwachstum, Insektenkunde (Bienen, Schmetterlinge) und das Beobachten des Wetters. Handlungsorientierte Experimente und Natur-Projekte stehen hier im Vordergrund.

Über Wiemann Lehrmittel:

Als erfahrener Ausstatter für Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen bietet Wiemann Lehrmittel passgenaue Lehrmittel, Forscher-Sets und didaktische Materialien, um die Jahreszeiten – wie den Sommer – für Kinder greifbar, spannend und lehrplankonform zu vermitteln.


Hinweise zur Nutzung unserer Bastelideen und Bastelanleitungen

Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Bastelidee samt Vorlage gefällt. Sie dürfen diese gern für private und pädagogische Zwecke nutzen, ausdrucken, auslegen oder an Interessierte in Ihrer Familie, in Schulen, Kitas, Vereinen oder Betreuungseinrichtungen sowie bei Kursangeboten weitergeben. Bitte verwenden Sie die Bastelanleitungen immer vollständig und in der von uns vorgegebenen Form. Änderungen, Bearbeitungen oder die Nutzung einzelner Bestandteile dieses Bastelprojektes sind nicht gestattet. Alle Inhalte bleiben Eigentum der Wiemann Lehrmittel GmbH. Sie möchten die Inhalte über die hier festgelegten Zwecke hinaus nutzen? Dann kontaktieren Sie uns gern unter marketing@wiemann-lehrmittel.de.