Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Alles für Bildung, Familie und Kreativität!

Ballfänger-Set - Geschicklichkeit und Konzentration für die Bewegungspause

Ein absoluter Klassiker, der niemals an Faszination verliert! Das Ballfänger-Set fordert heraus und trainiert die Geschicklichkeit auf spielerische Weise. Das Prinzip ist denkbar einfach, aber motorisch anspruchsvoll: Ein leichter Ball ist an einer Schnur mit einem Fangbecher verbunden. Durch einen gezielten Schwung aus dem Handgelenk muss der Ball in die Luft befördert und sicher im Becher aufgefangen werden. Dieses Set ist das ideale Pausenspielgerät, da Kinder sich hervorragend alleine damit beschäftigen können. Es fördert eine extreme Fokussierung, schult die Feinmotorik und belohnt Geduld mit tollen Erfolgserlebnissen. Perfekt für die ruhigere "Bewegte Pause", für Konzentrationsübungen im Klassenzimmer oder als fester Bestandteil der therapeutischen Praxis.

  • Fokus und Geduld: Trainiert die Aufmerksamkeitsspanne und den Umgang mit anfänglichen Fehlversuchen
  • Feinmotorik: Erfordert einen präzise dosierten Krafteinsatz aus dem Handgelenk
  • Sofort einsatzbereit: Keine komplizierten Regeln – ideal für die individuelle Beschäftigung
  • Sicher verbunden: Der Ball ist fest an der Schnur verankert und kann nicht wegrollen oder verloren gehen

Der Schwung aus dem Handgelenk

Während viele Pausenspiele auf laute Gruppendynamik setzen, bietet das Becher-Ballfangspiel einen wunderbaren Gegenpol. Es zentriert die Aufmerksamkeit des Kindes auf eine einzige, klar definierte Aufgabe. Der Ball muss mit genau der richtigen Dosis an Schwung nach oben pendeln, um am höchsten Punkt der Flugkurve – dem Moment der Schwerelosigkeit – mit dem Becher "eingefangen" zu werden.

Expertenwissen: Pendelkinematik, Tonusregulation und Exekutive Funktionen

Unilaterale Tonusregulation und kinästhetisches Feedback Das Ballfänger-Set ist ein hochspezifisches Instrument zur Schulung der unilateralen Tonusregulation. Im Gegensatz zu bilateralen (beidhändigen) Wurfübungen fokussiert dieses Tool die isolierte muskuläre Ansteuerung einer einzelnen Extremität (dominant oder nicht-dominant). Der Impuls zur Bewegung darf nicht aus dem Schultergelenk kommen, sondern muss distal, primär aus dem Handgelenk, generiert werden. Die Lernenden müssen die agonistische und antagonistische Muskulatur des Unterarms exakt so kalibrieren, dass der Ball genug kinetische Energie erhält, um die Höhe der Becheröffnung zu erreichen, aber nicht so viel, dass er unkontrolliert überschlägt. Diese feindosierte Kraftanpassung schult die tiefensensible Eigenwahrnehmung (Propriozeption) auf höchstem Niveau.

Decodierung der Pendelkinematik und Feedforward-Korrektur Biomechanisch betrachtet stellt das System aus Becher, Schnur und Ball ein klassisches Pendel dar. Das Gehirn des Kindes muss die physikalischen Gesetzmäßigkeiten dieses Pendels (Schwerkraft, Fadenlänge, Zentrifugalkraft) unbewusst decodieren. Im Gegensatz zu frei fliegenden Objekten zwingt die feste Schnur den Ball auf eine definierte, kreisförmige Bahn. Wenn der Ball den Scheitelpunkt (den Moment der relativen Schwerelosigkeit) erreicht, muss der Becher prämotorisch exakt unter dem Objekt positioniert sein. Das ZNS nutzt bei Fehlversuchen die unmittelbare visuelle Fehlererkennung (Error Detection), um die Feedforward-Steuerung für den nächsten Versuch mikro-adaptiv anzupassen. Die Iterationsrate (Versuche pro Minute) ist hierbei extrem hoch, was eine schnelle Anpassung der kortikalen Netzwerke begünstigt.

Training der Inhibition und Frustrationstoleranz Aus kognitionspsychologischer Sicht ist das Fangbecher-Spiel ein exzellentes Training für die exekutiven Funktionen, insbesondere für die Inhibition (Impulskontrolle) und die Frustrationstoleranz. Fehlversuche sind systemimmanent. Kinder mit einer niedrigen Toleranzgrenze neigen bei Misserfolgen zu kompensatorischen, unkontrollierten Krafteinsätzen (wildes Reißen an der Schnur). Das Gerät sanktioniert dieses Verhalten physikalisch sofort: Der Ball wird unkontrollierbar. Um Erfolg zu haben, muss das Kind sein Arousal (Erregungsniveau) herunterregulieren, innehalten und die Bewegung neu, ruhig und konzentriert initiieren. Dieser ständige Wechsel aus Aktivierung und bewusster Dämpfung ist ein fundamentales Training für die emotionale Selbstregulation.

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Daten & Fakten

Allgemeine Infos

Artikel-Nr.: W-61740
Marke: Wiemann Lehrmittel

Material, Beschaffenheit & Pflege

Material:

Band: 100% Polyester

Ball und Becher: Kunststoff

Herstellerinformationen

Wiemann Lehrmittel GmbH
Gehrenplan 27
06774 Muldestausee OT Schlaitz
Deutschland

info@wiemann-lehrmittel.de