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Becherfangspiel-Set - Geschicklichkeit und Reaktionsschnelligkeit für die Bewegungspause

Schnelle Reflexe und ein scharfes Auge sind hier gefragt! Mit dem Becherschnappspiel-Set kommt ordentlich Dynamik auf den Pausenhof und in den Sportunterricht. Bei diesem Spiel wird der Ball nicht mit der bloßen Hand gefangen, sondern muss zielsicher mit der Öffnung des Fangbechers "aufgeschnappt" werden. Das klingt einfach, erfordert aber höchste Konzentration: Da der Becher sich beim Fangen nicht wie eine Hand um den Ball schließen kann, muss die Öffnung exakt in der Flugbahn platziert werden. Das Set lässt sich hervorragend für Einzelübungen (den Ball selbst hochwerfen und wieder auffangen) oder als rasantes Partnerspiel nutzen. Es ist das ideale Trainingsgerät, um die Hand-Auge-Koordination und die visuelle Raumwahrnehmung spielerisch auf das nächste Level zu heben.

  • Neue Herausforderung: Das Fangen mit dem Becher erfordert weitaus mehr Präzision als das Fangen mit der Hand
  • Vielseitiger Spielspaß: Perfekt für Solo-Herausforderungen oder als interaktives Hin-und-her-Spiel zu zweit
  • Fokus und Reaktion: Trainiert die visuelle Verfolgung (Eye-Tracking) und schnelle, exakte Armbewegungen
  • Robustes Material: Langlebige Becher, die den Anforderungen des turbulenten Schulalltags problemlos standhalten

Zielen, Werfen und zielsicher Schnappen

Werfen und Fangen bilden das Fundament der motorischen Entwicklung im Schulkindalter. Das Becherschnappspiel nimmt dieses grundlegende Prinzip und erweitert es um eine spannende, neue Komponente: das Fangen mit einem Hilfsmittel. Wenn die schützenden und greifenden Finger wegfallen, müssen Kinder lernen, sich vollkommen auf ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu verlassen.

Expertenwissen: Apertur-Steuerung, Visuomotorische Interzeption und Body Schema Adaptation

Tool Use und Adaptation des Körperschemas Das "Becherschnappspiel-Set" erzwingt im psychomotorischen Lernprozess eine hochkomplexe neurologische Anpassung im Rahmen der Embodied Cognition. Das Fangen wird nicht mehr mit der biologischen Extremität (der Hand) ausgeführt, sondern durch ein mechanisches Werkzeug (den Becher). Das Gehirn muss diesen Becher über die propriozeptiven und visuellen Rückmeldungen in das eigene Körperschema integrieren (Tool Use Adaptation). Der intraparietale Sulcus berechnet die räumlichen Dimensionen des Bechers als neue, verlängerte Grenze des eigenen Körpers. Diese mediale Erweiterung zwingt die Lernenden, gewohnte Greifreflexe zu inhibieren (unterdrücken) und die prämotorische Handlungsplanung auf ein externes Objekt zu transferieren.

Apertur-Steuerung und visuospatiale Antizipation Eine zentrale didaktische Herausforderung des Sets liegt in der Apertur (der starren Öffnung) des Fanggeräts. Während die menschliche Hand eine enorme haptische Akkommodation besitzt (die Finger können sich bei einem leicht ungenauen Wurf nachträglich um den Ball schließen), ist die Becheröffnung rigid. Dies eliminiert jegliche mechanische Fehlertoleranz und verlagert die gesamte Anforderung auf die visuospatiale Antizipation (Feedforward-Steuerung). Das Zentralnervensystem muss die ballistische Flugbahn des Objekts in Echtzeit extrapolieren und den Becher prämotorisch exakt im Schnittpunkt der berechneten Trajektorie positionieren. Da die Finger den Ball nicht berühren, entfällt das taktile Vorab-Feedback; das Gehirn muss sich rein auf das Visual Tracking und das finale akustisch-mechanische Signal (den Aufprall im Becher) verlassen, um die Error Detection (Fehlererkennung) für den nächsten Versuch durchzuführen.

Joint Attention und Regulation des Cognitive Load Wird das Becherschnappspiel als dyadisches Partnerspiel eingesetzt, steigen die Anforderungen an die exekutiven Funktionen. Die Lernenden müssen die Abwurfbewegung des Gegenübers antizipieren und gleichzeitig ihr eigenes Wurfverhalten so modulieren, dass der Partner eine realistische Fangchance hat. Diese intensive Joint Attention (geteilte Aufmerksamkeit) erfordert ein ständiges Ausbalancieren des Intrinsic Cognitive Load. Durch regelmäßiges Üben (Enaktives Lernen) automatisiert sich die Grobpositionierung des Bechers. Die frei werdenden Kapazitäten im Arbeitsgedächtnis können dann für die Verfeinerung der dynamischen Interzeption (das weiche Abfedern des Balls im Becher zur Verhinderung des Herausspringens) genutzt werden, was zu einer massiven Verbesserung der allgemeinen Tonusregulation führt.


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Daten & Fakten

Allgemeine Infos

Artikel-Nr.: W-61346
Marke: eduplay

Material, Beschaffenheit & Pflege

Material:

Kunststoff

Herstellerinformationen

EDUPLAY GmbH
Eichhofweg 11
96450 Coburg
info@eduplay.de

Warnhinweise

Achtung nicht geeignet für Kinder unter drei JahrenACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile. Es können auch kleine Teile entstehen oder sich herauslösen.




ACHTUNG! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Kleine Kugel(n). Es besteht Erstickungsgefahr.