- Zur besseren Unterscheidung geometrischer Formen
- 450 Teile
- Material: Kunststoff
- Maße: Kantenlänge ca. 2,5 bis 10 cm
- Geeignet für Kinder ab 3 Jahren
Formenkunde - Geometrische Flächenformen spielerisch be-greifen
Was unterscheidet ein Quadrat von einem Rechteck? Und wie viele Ecken hat eigentlich ein Dreieck? Die Kleine Formenkunde führt Kinder im mathematischen Anfangsunterricht strukturiert in die zweidimensionale Geometrie der Ebene ein. Anstatt Formen nur auf dem Papier zu betrachten, bietet dieses Set flache, greifbare Plättchen in den wichtigsten geometrischen Grundformen. Die Kinder können die flachen Elemente in die Hand nehmen, die Außenkanten mit dem Finger nachfahren und so die spezifischen Eigenschaften (wie die Anzahl der Ecken oder geraden Linien) haptisch erfahren. Die robusten Flächenformen laden zum Sortieren nach Eigenschaften und zum kreativen Legen von symmetrischen Mustern ein.
- Geometrie zum Anfassen: Macht flache, zweidimensionale Formen physisch greifbar
- Eigenschaften erkennen: Ideal zum Zählen von Ecken und Kanten auf der flachen Ebene
- Sortieren und Kategorisieren: Fördert das Erkennen von G...
Formenkunde - Geometrische Flächenformen spielerisch be-greifen
Was unterscheidet ein Quadrat von einem Rechteck? Und wie viele Ecken hat eigentlich ein Dreieck? Die Kleine Formenkunde führt Kinder im mathematischen Anfangsunterricht strukturiert in die zweidimensionale Geometrie der Ebene ein. Anstatt Formen nur auf dem Papier zu betrachten, bietet dieses Set flache, greifbare Plättchen in den wichtigsten geometrischen Grundformen. Die Kinder können die flachen Elemente in die Hand nehmen, die Außenkanten mit dem Finger nachfahren und so die spezifischen Eigenschaften (wie die Anzahl der Ecken oder geraden Linien) haptisch erfahren. Die robusten Flächenformen laden zum Sortieren nach Eigenschaften und zum kreativen Legen von symmetrischen Mustern ein.
- Geometrie zum Anfassen: Macht flache, zweidimensionale Formen physisch greifbar
- Eigenschaften erkennen: Ideal zum Zählen von Ecken und Kanten auf der flachen Ebene
- Sortieren und Kategorisieren: Fördert das Erkennen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei Flächen
- Kreatives Legen: Die Plättchen eignen sich hervorragend zum Legen erster geometrischer Muster
Die flache Welt der Geometrie entdecken
Die Orientierung im zweidimensionalen Raum ist ein abstrakter kognitiver Schritt. Kinder leben in einer dreidimensionalen Welt; eine völlig flache Fläche ist für sie zunächst ein theoretisches Konzept. Die Kleine Formenkunde schlägt eine Brücke: Sie bietet flache, aber dennoch greifbare Objekte, die sich ideal auf dem Schreibtisch verschieben, drehen und aneinanderlegen lassen.
Expertenwissen: Visuospatiale Integration, Formkonstanz und Parkettierung
Haptisches Profiling und die Festigung der Formkonstanz Der Einsatz der Kleinen Formenkunde unterstützt gezielt den Übergang von der dreidimensionalen Lebenswelt zur abstrakten zweidimensionalen Planimetrie. Das Begreifen von Flächenformen (Polygone und Kreise) erfordert eine spezifische kortikale Reizverarbeitung. Das manuelle Umfahren der Außenkanten der flachen Plättchen liefert ein präzises somatosensorisches Feedback über die Kontur. Diese enaktive Erkundung ist essenziell für die Entwicklung der Formkonstanz: Die neuronale Einsicht, dass ein Dreieck ein Dreieck bleibt, unabhängig davon, in welchem Rotationswinkel es auf dem Tisch liegt. Das kindliche Gehirn lernt, die definierenden topologischen Invarianten (die Anzahl der Scheitelpunkte und die Geradlinigkeit der verbindenden Kanten) von irrelevanten räumlichen Orientierungen zu abstrahieren.
Gestaltpsychologie und die Anbahnung von Symmetriekonzepten Aus der Perspektive der Gestaltpsychologie fordert das freie Legen der Flächenformen auf dem Tisch die Figur-Grund-Wahrnehmung. Werden die Plättchen kombiniert, entstehen neue optische Metagestalten. Das aktive Manipulieren der 2D-Elemente ermöglicht das experimentelle Erproben von Kongruenz (Deckungsgleichheit). Wenn Lernende zwei identische rechtwinklige Dreiecke so aneinanderlegen, dass sie ein Rechteck bilden, vollziehen sie einen fundamentalen kognitiven Akt der Flächenzerlegung und Flächenzusammensetzung. Diese physischen Handlungen bahnen das Verständnis für axiale Symmetrie prämotorisch an, lange bevor diese Konzepte formal-symbolisch im Lehrplan gefordert werden.
Parkettierung als Training exekutiver Funktionen Der Versuch, eine Fläche mit den vorgegebenen Formen lückenlos auszulegen (Parkettierung), ist ein komplexes Training für das visuospatiale Arbeitsgedächtnis und die kognitive Flexibilität. Das Kind muss antizipieren, welcher Winkel einer verbleibenden Form exakt in die Lücke des entstehenden Musters passt. Passt ein Plättchen nicht, erfordert dies eine sofortige Fehlerkorrektur und die Unterdrückung des Impulses, das Teil mit Kraft in die Lücke zu zwängen. Das flache Material liefert hierbei ein sofortiges, unbestechliches visuelles und mechanisches Feedback: Die Kanten schließen entweder bündig ab oder sie tun es nicht. Diese eindeutige Kausalität stärkt das logische Schlussfolgern im geometrischen Kontext enorm.
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Daten & Fakten
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Gehrenplan 27
06774 Muldestausee OT Schlaitz
Deutschland
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ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren wegen Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile. Es können auch kleine Teile entstehen oder sich herauslösen. |
ACHTUNG! Benutzung unter unmittelbarer Aufsicht von Erwachsenen.
ACHTUNG! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet Funktionsbedingte scharfe Kanten oder Spitzen. Es besteht Verletzungsgefahr.
