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Warum gibt es den Advent?

Das Wort „Advent“ kommt aus einer alten Sprache (Latein) und bedeutet so viel wie „Ankunft“.

Die große Feier: An Weihnachten feiern wir den Geburtstag von Jesus. Für viele Menschen ist das ein ganz wichtiges Fest, deshalb wollen sie sich nicht einfach nur auf den Tag stürzen, sondern sich Zeit nehmen, um sich darauf vorzubereiten.

Das Warten üben: Die Adventszeit hilft uns dabei, geduldig zu sein. Anstatt den ganzen Trubel an einem einzigen Tag zu haben, teilen wir die Freude auf viele kleine Tage auf.


Vereinfachte Darstellung Sonnenfinsternis

Was ist eine Sonnenfinsternis?

Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond genau zwischen der Sonne und der Erde steht. Dabei verdeckt der Mond die Sonne ganz oder teilweise. Sein Schatten fällt auf einen kleinen Bereich der Erde. Menschen, die sich in diesem Schatten befinden, können die Sonnenfinsternis beobachten.

Da die Umlaufbahn des Mondes leicht geneigt ist, stehen Sonne, Mond und Erde nur selten exakt in einer Linie. Deshalb gibt es Sonnenfinsternisse nicht jeden Monat.

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

Die Erde bewegt sich um die Sonne, während der Mond die Erde umkreist. Treffen Sonne, Mond und Erde bei Neumond genau auf einer Linie zusammen, verdeckt der Mond das Sonnenlicht. Je nachdem, wie die Himmelskörper zueinander stehen, entstehen verschiedene Arten von Sonnenfinsternissen.

Bei einer partiellen Sonnenfinsternis wird nur ein Teil der Sonne verdeckt. Bei einer totalen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond vollständig vor die Sonne. Für wenige Minuten wird es fast so dunkel wie in der Dämmerung. Ist der Mond etwas weiter von der Erde entfernt, erscheint er kleiner und verdeckt die Sonne nicht vollständig. Dann bleibt ein heller Lichtring sichtbar – man spricht von einer ringförmigen Sonnenfinsternis.

In der Adventszeit gibt es wunderschöne Traditionen, die das Warten auf Weihnachten gemütlich und spannend machen. Viele davon kennst du bestimmt schon! Hier sind die bekanntesten:

1. Der Adventskranz

Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Traditionen. Auf einem Kranz aus Tannengrün stehen vier dicke Kerzen. Jeden Sonntag im Advent wird eine Kerze mehr angezündet. Am ersten Sonntag brennt eine, am zweiten zwei, bis am letzten Sonntag alle vier Kerzen leuchten. Das schöne Licht macht den Raum gemütlich, besonders weil es draußen im Dezember schon so früh dunkel wird.

2. Der Adventskalender

Egal ob gekauft oder selbst gebastelt (wie der mit den Klopapierrollen): Er hilft dabei, die Tage bis Weihnachten zu zählen. Vom 1. bis zum 24. Dezember darf man jeden Tag ein Türchen öffnen, ein Päckchen auspacken oder eine kleine Rolle leeren. Dahinter verstecken sich meistens Schokolade, kleine Spielsachen oder liebe Botschaften.

3. Plätzchen backen und Naschen

In der Adventszeit duftet es in vielen Küchen herrlich nach Zimt, Vanille und Butter. Familien treffen sich zum Plätzchenbacken. Es werden Sterne, Herzen oder Männchen aus Teig ausgestochen, gebacken und danach oft bunt verziert (mit Zuckerguss und bunten Streuseln).

4. Wunschzettel ans Christkind oder den Weihnachtsmann

Im Advent ist die Zeit, um sich zu überlegen, was man sich zu Weihnachten wünscht. Die Kinder malen oder schreiben einen Wunschzettel und schicken ihn ab – oder legen ihn gut sichtbar aufs Fensterbrett, damit das Christkind oder der Weihnachtsmann ihn abholen kann.           

5. Geschichten vorlesen und Lieder singen

Weil es abends so früh dunkel wird, machen es sich viele Familien im Warmen gemütlich. Es werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen, Bilderbücher angeschaut oder gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder gesungen.


Adventskalender-aus-Klopapierrollen

Dein eigener Adventskalender aus Klopapierrollen

Vorbereitung: Das Sammeln

Da man 24 Rollen braucht, solltest du rechtzeitig anfangen zu sammeln. Wenn du nicht genug Klopapierrollen hast, kannst du auch Küchenpapierrollen nehmen und diese einfach in zwei oder drei gleich große Stücke schneiden.

Schritt 1: Das Verschönern (Bemalen & Bekleben)

Bevor du die Rollen zu einem Turm oder einer Girlande zusammenbaust, solltest du sie gestalten. Das ist einfacher, solange sie noch einzeln sind.

  • Bemalen: Benutze am besten Acrylfarben oder Deckfarben (Wasserfarben). Wenn das Papier der Rolle die Farbe aufsaugt, lass es kurz trocknen und streiche ein zweites Mal drüber – dann leuchtet es schöner.

  • Bekleben: Du kannst auch buntes Tonpapier oder Geschenkpapier um die Rollen wickeln und festkleben. Das sieht sehr ordentlich aus!

  • Sticker & Glitzer: Jetzt ist der Moment für Glitzerkleber oder Sticker. Gestalte jede Rolle ein bisschen anders, dann sieht der Kalender später richtig lebendig aus.

Schritt 2: Die Füllung & das „Versiegeln“

Das ist der wichtigste Teil, damit niemand vorab spickt!

  • Der Boden: Nimm ein Stück Bastelpapier (ein bisschen dicker ist besser). Schneide kleine Quadrate aus, die etwas größer sind als das Loch der Rolle. Klebe diese Quadrate mit einem Klebestift oder Flüssigkleber auf eine Seite der Rolle. Jetzt hast du einen „Becher“.

  • Die Überraschung: Jetzt legst du dein Geschenk hinein.

    • Tipp für Gutscheine: Schreibe Dinge auf wie: „Einmal Vorlesen“, „Einmal Eis essen“, „Einmal später ins Bett gehen“ oder „Ein Kinofilm-Abend“. Das kostet nichts, macht aber riesige Freude!

  • Der Deckel: Wenn das Geschenk drin ist, kannst du die offene Seite entweder genauso zukleben wie den Boden, oder du faltest den Rand der Pappe einfach nach innen. Das geht so: Drücke den Rand der Pappe an zwei gegenüberliegenden Stellen sanft nach innen (wie ein kleines „M“), dann verschließt sich die Öffnung fast von selbst.

Schritt 3: Die Zahlen

Damit man weiß, wann man welches Türchen öffnen darf, müssen Zahlen drauf.

  • Schreibe die Zahlen von 1 bis 24 mit einem dicken Filzstift direkt auf die Rollen.

  • Oder: Schneide kleine Kreise aus Papier aus, schreibe die Zahlen darauf und klebe sie wie ein „Siegel“ auf die Vorderseite.

Schritt 4: Die Konstruktion (Das Zusammenbauen)

Jetzt kommt das Finale! Hier gibt es zwei tolle Möglichkeiten:

Variante A: Die Pyramide (Der „Kalender-Turm“)

  1. Lege deine Rollen vor dich hin.

  2. Klebe sie mit einem Bastelkleber oder einer Heißklebepistole (lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen!) an den Seiten aneinander.

  3. Beginne unten mit 6 oder 7 Rollen nebeneinander.

  4. Klebe in die nächste Reihe eine Rolle weniger (also 5 oder 6), dann wieder eine weniger, bis du oben bei der Zahl 24 (der Spitze) angekommen bist. So entsteht ein stabiler, pyramidenförmiger Weihnachtsbaum aus Rollen.

Variante B: Die Girlande (Der „Rollenzug“)

  1. Nimm eine lange Schnur oder ein schönes Band.

  2. Du kannst entweder die Schnur durch die Rollen fädeln (wenn du mit einem Locher vorsichtig Löcher an den Seiten machst) oder die Rollen mit kleinen Klammern an einer Schnur festmachen.

  3. Diese Girlande kannst du dann quer durch dein Zimmer spannen oder an eine Wand hängen.


Ein kleiner Profi-Trick: Wenn du eine Pyramide baust, kannst du die Rollen noch zusätzlich mit einer schönen grünen Girlande (aus Krepppapier) oder kleinen Sternen verzieren, die du zwischen die Rollen klebst. Dann sieht es aus wie ein echter Weihnachtsbaum aus Klopapierrollen!


Advent, Advent, es wird gepennt!


Gemütlich sitzen wir zu Hause,
machen viel und gerne Pause.
Kuscheln unter warmen Decken,
lassen uns die Plätzchen schmecken.

Mandelkern, gebrannte Nüsse,
Bratenduft und Schokoküsse.
Alles kommt jetzt in den Bauch,
bei uns zu Hause ist das Brauch!

An Weihnachten, s’ist unser Traum,
wir alle kugeln unter’m Baum.
Heute wird nichts mehr gemacht,
nur gefeiert und gelacht.

(anonym)


Weihnachten

(ein Weihnachtsgedicht)

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein steh’n und schauen
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauen
wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen
aus des Schnee’s Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen
Oh du gnadenreiche Zeit!
(Joseph von Eichendorff)


Selbstgebastelte Weihnachtsgirlande mit Sternen aus Strohhalmen

Sterne aus Papierstrohhalmen basteln

1. Strohhalme zuschneiden

Schneiden Sie die Papierstrohhalme zunächst auf der Unterlage in gleich große Stücke.

2. Auffädeln und verknoten

Fädeln Sie im nächsten Schritt genau fünf dieser Stücke auf eine Schnur und verknoten Sie die Enden anschließend fest miteinander.

3. Sterne formen

Durch ein leichtes Drehen und geschicktes Ineinanderstecken der aufgefädelten Teile formen sich die Strohhalmstücke fast von selbst zu kleinen, dekorativen Sternen.

4. Dekorieren und aufhängen

Die fertigen Sterne können Sie nun mit einer kleinen Schlaufe versehen und entweder einzeln aufhängen oder an einer längeren Schnur zu einer festlichen Weihnachtsgirlande zusammenbinden.

Lebkuchenmaennchen aus Tontopf gebastelt

Lebkuchenmännchen aus Tontopf basteln

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Bemalen

Zuerst werden der Tontopf und die Styroporkugel mit der braunen Farbe bemalt. Lassen Sie beide Teile anschließend vollständig auf der Unterlage trocknen.

2. Zusammenfügen

Anschließend kleben Sie die beiden bemalten Teile zusammen. Der umgedrehte Tontopf bildet dabei den Körper, auf den die Styroporkugel als Kopf gesetzt wird. Der Tontopf verleiht dem Lebkuchenmann einen stabilen Stand und eine tolle dreidimensionale Form.

3. Arme anbringen

Aus den Pompons werden im nächsten Schritt die Arme des Lebkuchenmännchens gebildet. Kleben Sie diese seitlich an den Körper aus Ton.

4. Details gestalten

Zum Schluss fügen Sie weitere Details wie Augen, kleine Knöpfe auf dem Bauch oder eine weiße "Glasur" an den Rändern hinzu, um dem Männchen seinen ganz persönlichen Charakter zu verleihen.

Weihnachtsgloeckchen aus Tontopf

Weihnachtsglocken aus Tontöpfen basteln

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Tontöpfe bemalen

Zuerst werden die kleinen Tontöpfe bunt bemalt. Gestalten Sie diese ganz individuell nach Ihren eigenen Vorstellungen. Lassen Sie die Farbe anschließend auf der Unterlage vollständig trocknen.

2. Schnur durchfädeln

Im nächsten Schritt nehmen Sie ein Stück Schnur zur Hand. Fädeln Sie diese einfach durch das kleine Loch im Boden des Tontopfes.

 3. Glöckchen befestigen

Zum Schluss wird ein kleines Glöckchen an der durchgefädelten Schnur im Inneren des Tontopfes festgeknüpft. Verknoten Sie die Schnur oberhalb des Tontopfes zu einer Schlaufe, damit die hübschen Weihnachtsglocken auch schon fertig und bereit zum Aufhängen für die Adventszeit sind.



Die Adventszeit gestalten: Vorfreude, Kreativität und leuchtende Kinderaugen

Die Adventszeit ist weit mehr als nur das Warten auf das Christkind – sie ist eine magische Phase voller Vorfreude, geheimer Überraschungen, gemütlicher Lichter und gemeinsamer Bastelstunden. Wenn der Duft von Plätzchen durch die Räume zieht, selbstgebastelte Adventskalender gefüllt und Fenster mit Sternen und Kreidezeichnungen verziert werden, wird das Warten auf das Weihnachtsfest zu einem unvergesslichen Erlebnis für Kinder.

Ob beim Basteln eines eigenen Schneemann-Adventskalenders, beim Werken mit Naturmaterialien oder bei kreativen Projekten für die gemütliche Jahreszeit: Das gemeinsame Gestalten stärkt den Zusammenhalt und lässt die Vorweihnachtszeit zu einer Zeit der Ruhe und des Miteinanders werden.

Entdecken Sie jetzt unsere vielfältigen Bastelmaterialien, Transparentpapiere, Kleister und kreativen Sets, um die Adventszeit in Kita, Schule und zu Hause für Kinder zauberhaft zu gestalten!


Wissens-Übersicht: Die Adventszeit – Ursprung, Bedeutung und kreative Bastelideen für Kinder (Wiemann Lehrmittel)

  • Was bedeutet der Begriff „Advent“?
    Das Wort „Advent“ stammt aus dem Lateinischen (von adventus = Ankunft) und bezeichnet die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest, also die Geburt von Jesus. Sie dient traditionell dazu, Geduld zu üben, die dunkle Jahreszeit mit Licht zu erhellen und sich bewusst Zeit für Familie und Mitmenschen zu nehmen.

  • Pädagogische Relevanz und Rituale im Advent:
    In Kindergärten, Schulen und Familien helfen Rituale wie der Adventskranz, der Adventskalender, das gemeinsame Singen und das Basteln von Geschenken oder Dekorationen dabei, Struktur zu geben, die Feinmotorik zu fördern und Werte wie Nächstenliebe und Teilen zu vermitteln.

  • Über Wiemann Lehrmittel:
    Als erfahrener Ausstatter für Schulen, Kindergärten und Familien bietet Wiemann Lehrmittel ein breites Sortiment an Bastelbedarf, Papierwaren und kreativen Materialien, um die Adventszeit lehrreich, kreativ und stimmungsvoll zu begleiten.

Hinweise zur Nutzung unserer Bastelideen und Bastelanleitungen 

Wir freuen uns, dass Ihnen unsere Bastelidee samt Vorlage gefällt. Sie dürfen diese gern für private und pädagogische Zwecke nutzen, ausdrucken, auslegen oder an Interessierte in Ihrer Familie, in Schulen, Kitas, Vereinen oder Betreuungseinrichtungen sowie bei Kursangeboten weitergeben. Bitte verwenden Sie die Bastelanleitungen immer vollständig und in der von uns vorgegebenen Form. Änderungen, Bearbeitungen oder die Nutzung einzelner Bestandteile dieses Bastelprojektes sind nicht gestattet. Alle Inhalte bleiben Eigentum der Wiemann Lehrmittel GmbH. Sie möchten die Inhalte über die hier festgelegten Zwecke hinaus nutzen? Dann kontaktieren Sie uns gern unter marketing@wiemann-lehrmittel.de.