Enérgeia – eine Wirkkraft, durch die Mögliches in Seiendes übergeht


Glühbirne symbolisiert die Wirkkraft der Energie


Begriffe wie Energiewende, Energieknappheit, Energiespeicher sind in aller Munde. Doch was ist eigentlich "Energie"? Woher kommt sie? Wohin geht sie? Entsteht sie aus dem Nichts?


Der Energie-Begriff ist erst seit kurzer Zeit Bestandteil unserer Sprache. Im 19. Jahrhundert ist das Wort "Energie" aus dem Englischen und Französischen in die deutsche Sprache übergegangen. Es ist griechischen Ursprungs. Für Aristoteles (384 v. Chr. - 322 v. Chr.) war Enérgeia eine Wirkkraft, durch die Mögliches in Seiendes übergeht.


Doch was "ist" Energie? Woher kommt die mystische "Wirkkraft"?



Speicherung, Nutzung und Transport von Energie


Energie ist ein zentraler Begriff in allen Lebensbereichen. Wir sprechen von "Lebensenergie", fühlen uns "energiegeladen", stehen unter Strom oder Spannung. Die Frage nach dem Ursprung der "Enérgeia" – Energie – können wir nicht beantworten, wohl aber können wir ihre Wirkkraft beschreiben und sie für unser tägliches Leben nutzen.


Wirtschaft, Privathaushalte und Verkehr sind auf Energie angewiesen. In diesem Zusammenhang sprechen wir von Energieversorgung. Die Speicherung, der Transport und das zur Verfügung stellen von Energie geschieht in der Regel über elektrische Energie.



Transport und zur Verfügung stellen von Energie



Elektrische Energie – Anwendungsbeispiele für den Schulunterricht


Elektrische Energie wird mittels Elektrizität übertragen. Elektrizität ist der Oberbegriff für alle Phänomene, die ihre Ursache in ruhender oder bewegter elektrischer Ladung haben. Der Grundbaukasten Elektrizität unserer Reihe „Wie man(n) Elektrizität versteht!“ vermittelt Schülerinnen und Schülern ab 6 Jahren eine Modellvorstellung vom elektrischen Strom.


Der Baukasten kommt in einer stabilen Kunststoffbox und enthält alle Bauteile, die man braucht, um Schülern ab ca. 6 Jahren die Grundlagen der Elektrizität sowie ihre Nutzung anhand praktischer Beispiele zu vermitteln. Die Schüler dürfen – unter Anleitung ihrer Lehrer – selbst experimentieren, um mittels elektrischer Energie Glühbirnen zum Glühen und Rotoren zum Rotieren zu bringen.


Durch die praktische Umsetzung der zuvor theoretisch vermittelten Inhalte prägt sich das Wissen nachhaltig ein. Auch pädagogische Nebengebiete wie die Optik werden durch die Experimente angesprochen, wenn etwa ein Rotor mit Rotorblättern in Spektralfarben durch einen selbst gebauten Stromfluss in Bewegung gesetzt wird.



Regenbogen



In der Bewegung vermischen sich die Regenbogenfarben und werden weiß.


Das dem Baukasten zusätzlich beigefügte Lehrerheft mit Lösungen, Schaltplänen und Arbeitsunterlagen hilft engagierten Pädagogen, ihren Schülern die Grundlagen der Elektrizität praktisch zu vermitteln.


Aufbau und Inhalt des Elektrobaukastens:


In die Deckelinnenseite des Kastens ist eine magnetische Fläche eingebaut. Dort werden die Bauteile und Baugruppen entsprechend der jeweiligen Schaltpläne aufgebracht. So werden beim eifrigen Experimentieren nicht versehentlich Bauteile des einen Elektrobaukastens mit Bauteilen des anderen vermengt.


Jeder Baukasten enthält:


  • Baugruppe Motor mit separatem Windflügel und Drehscheibe
  • Baugruppe Schalter / Umschalter
  • Baugruppe mit Fassung für die beiden enthaltenen Glühbirnen
  • Taster
  • Solarzelle
  • Kabel
  • 2 Batterien AA 1,5 V
  • Metallstab
  • Holzstab
  • Kunststoffstab


Darüber hinaus sind in den Baukästen Informationen über Grundbegriffe der Elektrizität, wie z.B. Ladungsträger, Spannungsquelle, Leitfähigkeiten verschiedener Materialien, elektrischer Widerstand und Isolatoren, enthalten. Auch über Gefahren und Grundregeln beim elektrischen Experimentieren wird ausführlich aufgeklärt. Lehrer, die mit ihren Schülern tiefer in die Wirkungs- und Nutzungsweisen des elektrischen Stroms einsteigen wollen, können das mit unserem Aufbauset "Wirkung elektrischer Strom" tun.





Erscheinungsdatum: 21. Januar 2023

Autor: Csaba Németh

Bildnachweis: Adobe Stockfotos